Heute Samstag um 23 Uhr ist Schluss: Die «Blume» in Känerkinden stellt den Betrieb ein. Wie Patentgeber und zeitweiliger Wirt Jan Kirschner gegenüber der «Volksstimme» sagt, erfolgt die Schliessung hauptsächlich aus Altersgründen. Sein Partner Daniel ...
Heute Samstag um 23 Uhr ist Schluss: Die «Blume» in Känerkinden stellt den Betrieb ein. Wie Patentgeber und zeitweiliger Wirt Jan Kirschner gegenüber der «Volksstimme» sagt, erfolgt die Schliessung hauptsächlich aus Altersgründen. Sein Partner Daniel Lauper, der den Betrieb führt, habe längst das Pensionsalter erreicht. Zudem sei das Gebäude sanierungsbedürftig; eine aufwendige Renovation lohne sich aber kaum, da das Geschäft zuletzt schleppend lief: «Ich habe den Eindruck, dass die Zeiten der klassischen Dorfbeizen langsam vorbei sind», sagt Kirschner. Känerkinden verliert damit sein einziges Restaurant. Ob das Gebäude später umgenutzt oder verkauft wird und was mit dem Inventar geschehen soll, sei derzeit noch offen, sagt Kirschner weiter. Er hat die «Blume» gemeinsam mit Lauper vor 19 Jahren übernommen. Wie alt das Restaurant ist, konnte er nie herausfinden; erste Inserate der «Blume» in der «Volksstimme» datieren aus dem Jahr 1958.
tho.