Regionales Entwicklungskonzept
19.03.2026 BRIEFEGreifbare, umsetzbare Ideen
Als interessierter Bürger und Vertreter der Kultur durfte ich aktiv an der Entwicklung des Regionalen Entwicklungskonzepts (REK) teilnehmen. Dies war für mich ein grosses Privileg und zugleich ein starkes Zeichen der Politik, uns ...
Greifbare, umsetzbare Ideen
Als interessierter Bürger und Vertreter der Kultur durfte ich aktiv an der Entwicklung des Regionalen Entwicklungskonzepts (REK) teilnehmen. Dies war für mich ein grosses Privileg und zugleich ein starkes Zeichen der Politik, uns Einwohner derart direkt einzubeziehen. Dafür möchte ich als Erstes allen Beteiligten meinen Dank für ihre grossartige Arbeit aussprechen.
Der Findungsprozess war hervorragend durchdacht. Die Verantwortlichen des Vereins Region Oberbaselbiet (ROB) haben für dieses Vorhaben die perfekten Partner zusammengezogen. Das Zusammenspiel aller Beteiligten an den Veranstaltungen erlebte ich als überaus professionell und gegenseitig befruchtend. Bevölkerung und Politik haben sich hier auf Augenhöhe gefunden. Man hat spürbar auf die Bedürfnisse der Bevölkerung gehört und sie ernsthaft in den Planungsprozess eingebunden.
Das Resultat? Wir haben ein Entwicklungskonzept mit greifbaren, umsetzbaren Ideen vorliegen, die dem Zeitgeist und der demografischen Entwicklung entsprechen. Es wurden klare Prioritäten gesetzt, anstatt sich im Klein-Klein zu verlieren. Zudem ist ein Konzept entstanden, welches durch das geschlossene Auftreten der Region auch den Kanton in die Verantwortung miteinbezieht.
Nun geht es an die Umsetzung. Ich wünsche mir, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger jeglichen Alters und Geschlechts an den geplanten Arbeitsgruppen beteiligen. Es lohnt sich. Denn so können wir gemeinsam einen attraktiven, lebensfüllenden und lebhaften Wohnraum schaffen, der gezielt auf die modernen Bedürfnisse von Familien und für Jung und Alt eingeht.
Dieser Prozess zeigt einen Weg auf, wie man gemeindeübergreifend und vernetzend zusammen gute Lösungen finden kann. An diesen Leserbrief ist deshalb eine grosse Bitte geknüpft: Ich hoffe sehr, dass sich in Zukunft noch mehr Gemeinden an der Entfaltung unseres einzigartigen Oberbaselbiets beteiligen und dem Verein beitreten. Es lohnt sich für alle, weil eine solche regionale Zusammenarbeit auf lange Zeit gesehen nachhaltig und kosteneffizienter ist.
Andreas Biland, Gelterkinden
