Schulterverletzung zwingt die Sissacherin tatsächlich zum Verzicht
lug. Lange hat sie gehofft, nun hat sie Gewissheit – wenn auch nicht jene, die sie sich erträumt hatte: Romy Tschopp kann aus medizinischen Gründen nicht an den Paralympics teilnehmen, ...
Schulterverletzung zwingt die Sissacherin tatsächlich zum Verzicht
lug. Lange hat sie gehofft, nun hat sie Gewissheit – wenn auch nicht jene, die sie sich erträumt hatte: Romy Tschopp kann aus medizinischen Gründen nicht an den Paralympics teilnehmen, die ab dem 6. März in Norditalien stattfinden. Swiss Paralympic hat vorgestern mitgeteilt, dass ein Wettkampfstart der Sissacherin ausgeschlossen sei.
Die Para-Snowboarderin war Ende November beim Weltcup im niederländischen Landgraaf schwer gestürzt und hatte sich an der Schulter verletzt. Aufgegeben hat sie den Traum Paralympics dennoch bis zuletzt nicht. Selbst während ihres Reha-Aufenthalts schrieb sie in ihrer Kolumne, dass sie weiterhin an einen Start glaube. «Es ist extrem hart, so kurz vor den Paralympics einsehen zu müssen, dass es nicht reicht. Es ist ein Stich ins Herz. Aber meine Gesundheit steht an erster Stelle», wird Tschopp vom Verband zitiert. «Ich kann den Arm langsam wieder bewegen, aber den Alltag im Rollstuhl noch nicht selbstständig bewältigen», ergänzt sie. Die Oberbaselbieterin schrieb 2022 Schweizer Sportgeschichte, als sie in Peking als erste Schweizer Snowboarderin an Paralympics teilnahm. Derzeit ist sie die einzige weibliche Athletin im Schweizer Para-Snowboard-Team. Für Swiss Paralympic bedeutet ihr Ausfall, dass der Frauen-Quotenplatz im Snowboardcross unbesetzt bleibt.