Festival zog sogar Personen aus Uganda an
Das jüngste Konzert des «Richard Bona Quintets» zeigte eindrücklich, wofür das «Offbeat Festival» steht: Musik verbindet Menschen über Grenzen hinweg. Dass eine Besucherin eigens aus Uganda nach Basel ...
Festival zog sogar Personen aus Uganda an
Das jüngste Konzert des «Richard Bona Quintets» zeigte eindrücklich, wofür das «Offbeat Festival» steht: Musik verbindet Menschen über Grenzen hinweg. Dass eine Besucherin eigens aus Uganda nach Basel reiste, um den kamerunischen Bassisten live zu erleben, ist bemerkenswert – und zugleich sinnbildlich für die Ausstrahlungskraft des Festivals.
In den vergangenen Monaten versammelte «Offbeat» Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kulturen: vom Friedenskonzert mit Noa über die gambische Frauenrechtlerin Sona Jobarteh bis zu Fado-Abenden für die portugiesische Gemeinschaft oder Flamenco für Exilspanier – und alle anderen Menschen, die sich dafür begeistern. Auch griechische, marokkanische und türkische Musik sowie Balkanmusik fand ihren Platz.
In einer Zeit, in der gesellschaftliche Gräben oft betont werden, setzt «Offbeat» auf Begegnung. Musik wird hier zum gemeinsamen Nenner. Dass zudem viele Frauen als Bandleaderinnen auftreten und junge regionale Talente gefördert werden, zeigt: Vielfalt ist nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Realität. Solche kulturellen Brücken sind wertvoll – für Basel und weit darüber hinaus.
Urs Blindenbacher, Organisator