Die Wahl erfolgt am 24. Oktober in Allschwil
gub. Das Präsidium des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), der Interessenvertretung der 86 Baselbieter Gemeinden, bleibt wohl in Frauenhand. Auf die ehemalige Landrätin, SP-Präsidentin und Birsfelder ...
Die Wahl erfolgt am 24. Oktober in Allschwil
gub. Das Präsidium des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), der Interessenvertretung der 86 Baselbieter Gemeinden, bleibt wohl in Frauenhand. Auf die ehemalige Landrätin, SP-Präsidentin und Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger, die das Amt auf Jahresende abgibt, soll die Buusner Gemeindepräsidentin Nadine Jermann (52) folgen. Die Ökonomin und bis vor kurzer Zeit Bankrätin der BLKB bestätigt gegenüber der «Volksstimme» ihre Kandidatur. Die Wahl erfolgt am 24. Oktober in Allschwil.
Für Nadine Jermann, die dem VBLG-Vorstand seit vier Jahren angehört, ist der Verband gerade in Zeiten des «Verfassungsauftrags Gemeindestärkung» (VAGS) mit den entsprechenden Projekten «eine wichtige Institution für uns Gemeinden». Sie sei sehr motiviert, diese Organisation zu präsidieren.
Der 1999 gegründet Verband, der im September dieses Jahres sein 25-Jahre-Jubiläum feierte, war und ist mitunter eine sehr starke Interessenorganisation, die häufig auch im Landrat – fraktionsübergreifend – den Einfluss der Gemeinden geltend macht. Und dies auch, wenn die Präsidentin oder der Präsident nicht selbst im Kantonsparlament sitzt. Nadine Jermann ist diesbezüglich als erste Nachrückende auf der FDP-Liste des Wahlkreises Gelterkinden zumindest nahe dran.
Die Buusnerin wäre die sechste Person an der Spitze der Gemeindeorganisation – nach Peter Meschberger (SP, Birsfelden), Myrta Stohler (SVP, Diegten), Peter Vogt (CVP/heute «Mitte», Muttenz), Bianca Maag (SP, Reinach) und Regula Meschberger (SP, Birsfelden). Mit ihr kehrte das Präsidium nach zwölf Jahren – nach Myrta Stohler – wieder zurück ins Oberbaselbiet. Und erstmals würde eine Freisinnige auf dem VBLG-Präsidentenstuhl Platz nehmen.