Preisschock an der Zapfsäule
Ein Thema, das nicht nur mich, sondern mit Sicherheit viele andere Autofahrer in der Region massiv ärgert und fassungslos macht.
Da wird ein Preissprung einmal mehr mit dem Rohölpreis begründet – ...
Preisschock an der Zapfsäule
Ein Thema, das nicht nur mich, sondern mit Sicherheit viele andere Autofahrer in der Region massiv ärgert und fassungslos macht.
Da wird ein Preissprung einmal mehr mit dem Rohölpreis begründet – und plötzlich explodieren die Preise an unseren Zapfsäulen innerhalb kürzester Zeit: Diesel klettert auf 2.30 bis 2.46 Franken pro Liter, Bleifrei steht bei 2.14 Franken. Heute so, morgen noch viel mehr! Was kommt eigentlich noch auf uns zu? Womit wird diese kurzfristige Preispolitik bitte schön begründet? Bekanntlich wird der Ölpreis am Weltmarkt nicht im Stundentakt geändert.
Hier drängt sich massiv der Eindruck auf, dass auf dem Rücken der Verbraucher Willkür betrieben wird – gefühlt ganz danach, zu welchen Zeiten oder Tagen der Berufsverkehr auf unseren Strassen rollt. Ob Busbetriebe, gewerbliche Diesel-Baufahrzeuge, Pendler im Berufsverkehr oder Private: Wir alle wünschen uns, dass diesem Phänomen der extremen Preisschwankungen einmal gründlich und investigativ nachgegangen wird und von den Betreibern endlich harte Fakten auf den Tisch gelegt werden.
Die Bürgerinnen und Bürger sind oft selbst Unternehmer oder hart arbeitende Menschen und haben ein Recht darauf zu erfahren, warum sie innerhalb weniger Tage derart zur Kasse gebeten werden. Wofür stehen eigentlich die Aufsichtsbehörden in Bern gegen den Marktmissbrauch? Diese Frage geht an den Preisüberwacher und an die Wettbewerbskommission (Weko). Wir sind gespannt auf eine Antwort.
Stefan Saladin-Bochin, Lupsingen