Siebdruck-Ausstellung im Kulturraum Waldenburg
vs. Der Kulturraum Waldenburg zeigt ab morgen Samstag in den Räumen des alten Bezirksgerichts Serigrafien von den Künstlern Hugo Schuhmacher, Hansruedi Giger, Richard Paul Lohse, Max Bill, Victor Vasarely, ...
Siebdruck-Ausstellung im Kulturraum Waldenburg
vs. Der Kulturraum Waldenburg zeigt ab morgen Samstag in den Räumen des alten Bezirksgerichts Serigrafien von den Künstlern Hugo Schuhmacher, Hansruedi Giger, Richard Paul Lohse, Max Bill, Victor Vasarely, Willy-Müller Brittnau, Gido Wiederkehr, Jean Pfaff, Theo Gerber und Celestino Piatti, die alle im Atelier für Siebdruck der Edwin Vogt Partner AG entstanden sind. Die meisten Werke stammen aus den 1970er-Jahren und sind Leihgaben aus der Privatsammlung von Edwin und Barbara Vogt. Diese Ausstellung möchte die nahe Zusammenarbeit zwischen dem Siebdrucker Edwin Vogt und den Künstlern aufzeigen.
Die Ausstellung fokussiert sich auf den Handwerker, der mit den Kunstschaffenden die Ideen in Materie umgesetzt hat. Auffällig ist die intensive und starke Leuchtkraft der Farben. Auch die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten dieser Technik ist verblüffend. Was ist alles möglich mit dem alten Medium Siebdruck? Wie entsteht Bildfindung, was ist die Rolle des Künstlers, welche Rolle spielt der Drucker und wie sieht eine gute Zusammenarbeit aus? Diese Fragen sind alle Teil der Ausstellung. Neben dem Handwerk sind vonseiten des Druckers ein grosses menschliches Einfühlungsvermögen und ein grosses Verständnis für Bilder notwendig.
Um die Technik des Siebdrucks besser verstehen zu können, wird Hanspeter Arni, ehemaliger Mitarbeiter von Edwin Vogt, am Sonntag, 15. Februar, um 15 Uhr, in das Medium des Siebdrucks einführen.
Parallel zu dieser Ausstellung zeigt das Haus Konstruktiv in Zürich eine grosse Richard Paul Lohse Retrospektive. Richard Paul Lohse hat bis zu seinem Tod sehr nahe mit Edwin Vogt zusammengearbeitet.
Die Eröffnung findet morgen Samstag, 24. Januar, von 14 bis 17 Uhr, im Kulturraum Waldenburg statt. Edwin Vogt wird anwesend sein. Die Ausstellung dauert bis zum 29. März.