Zwei kleine Ergänzungen
Zur «Carte blanche» von Raymond Tanner «Für alle, die den Wecker stellen» in der «Volksstimme» vom 13. Oktober, Seite 2
Eigentlich kann ich allem zustimmen, was der Lauwiler ...
Zwei kleine Ergänzungen
Zur «Carte blanche» von Raymond Tanner «Für alle, die den Wecker stellen» in der «Volksstimme» vom 13. Oktober, Seite 2
Eigentlich kann ich allem zustimmen, was der Lauwiler Gemeindepräsident Raymond Tanner schreibt. Ich erlaube mir aber doch, zwei kleine Ergänzungen zu machen. Die erste Ergänzung: Wir haben wohl alle schon erlebt, dass es im Leben nicht stetig aufwärtsgehen kann! Das zeigt sich auch in den Zeilen von Raymond Tanner: «… oder jemandem zu helfen, der vielleicht auf dem Weg zu einem Ziel gestrauchelt ist und sich neu orientieren muss …». Dabei kommt natürlich ein schöner, sozialer Gedanke zur Geltung.
Die zweite Ergänzung ist mir eingefallen, als ich die Kernaussage gelesen hatte, welche heisst: «Ziele dürfen nicht zu hoch, aber auch nicht zu tief sein.» Mir gefällt die Formulierung, welche ich ab und zu bei guten Gesprächen höre: «Du musst nicht zwei Treppenstufen auf einmal nehmen. Mach einfach Schritt für Schritt!»
Aber eben, Raymond Tanner hat es bereits erwähnt, dass das, was für den einen goldrichtig ist, für den anderen unbrauchbar sein kann. Wer auf Sicherheit bedacht ist, darf kleine Schritte tun. Und wer sich darin üben will, im Leben mutiger zu werden, der kann vielleicht versuchen, einen besonders grossen Schritt zu tun (oder vielleicht zwei mittelgrosse Schritte auf einmal)!
Fritz Häuselmann, Gelterkinden