Die Gespräche müssen weitergehen
Nun ist also tatsächlich passiert, was ich niemals für möglich gehalten hätte: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Oberdorf haben sich an der Urne gegen eine Erneuerung des Kunstrasens ...
Die Gespräche müssen weitergehen
Nun ist also tatsächlich passiert, was ich niemals für möglich gehalten hätte: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Oberdorf haben sich an der Urne gegen eine Erneuerung des Kunstrasens «z’Hof» ausgesprochen.
Vor allem die deutliche Ablehnung hat mich bitter enttäuscht, umso mehr, weil ich als langjähriges Klubmitglied weiss, mit wie viel Herzblut der FC Oberdorf die gemeindeeigenen Anlagen betreut. Mit vielen freiwilligen Aktionen half er der Gemeinde sogar, Kosten einzusparen. So gesehen war es unnötig, mit der Angst der Stimmbürger vor einem finanziellen Kollaps der Gemeinde zu spielen und sich ausgerechnet auf dieses Projekt zu fokussieren. Hand aufs Herz: War da nicht auch etwas Neid gegenüber dem FCO mit im Spiel?
Trotz aller Enttäuschung gratuliere ich natürlich dem Referendumskomitee zum klaren Resultat, das wir als Fussballer beziehungsweise Anhänger dieses tollen Sports auch fair akzeptieren können! Der nächste Schritt muss nun eine Zusammenkunft der beiden Komitees sein, um das weitere Vorgehen zu besprechen, das heisst, auf eine für beide Seiten akzeptable Lösung des Problems hinzuarbeiten. Klar ist, dass damit nicht zu lange zugewartet werden darf, um das Projekt nicht weiter zu verteuern. Dieses Abstimmungsresultat war für uns alle eine bittere, aber letztlich doch lehrreiche Erfahrung. Es hat uns insgesamt noch mehr zusammengeschweisst.
Kurt Affentranger, Oberdorf