Klare bürgerliche Einstellung
07.07.2026 BRIEFEZu verschiedenen Leserbriefen zum Artikel «Die Polarisierende» in der «Volksstimme» vom 23. Juni, Seite 5
Die Aussagen von gewissen Leserbriefschreibenden über die junge SVP-Politikerin Sarah Regez können so nicht stehen gelassen werden. Wenn jemand in ...
Zu verschiedenen Leserbriefen zum Artikel «Die Polarisierende» in der «Volksstimme» vom 23. Juni, Seite 5
Die Aussagen von gewissen Leserbriefschreibenden über die junge SVP-Politikerin Sarah Regez können so nicht stehen gelassen werden. Wenn jemand in der heutigen Zeit die links unterwanderte und immer unvernünftigere Politik unseres Landes kritisiert und andere Ansichten vertritt als die üblichen zwei Drittel des heutigen Stimmvolkes, wird er sofort in die rechtsextreme Ecke gestellt. Man wirft dieser Person vor, sie hätte «extremistische Ziele», sie sei eine «Scharfmacherin» und hätte Verbin- dungen zu Rechtsextremen. Dies nur, weil sie sich erlaubt, eine andere Meinung zu vertreten und den heutigen linken und pseudobürgerlichen Politgottesdienst zu stören und diesem die Stirn zu bieten.
In einem Leserbrief ist die Rede von einer «läppischen» Initiative gegen das Gendern an den Schulen. Die Entwicklungen im Bildungswesen in Richtung linker Ideologien sind keineswegs läppisch, sie sind schlichtweg skandalös. Frau Regez hat wahrscheinlich im Gegensatz zu andern begriffen, dass solche von A bis Z verkehrten Ideologien unsere Kinder und Jugendlichen in immer grössere Identitätsprobleme und Verunsicherungen führen, genau in ihrer schwierigsten Entwicklungsphase, der Pubertät. Die Menschheit besteht aus zwei Geschlechtern, das hat unser Schöpfer so eingerichtet und für unsere Vorfahren war das noch klar, sonst wären wir gar nicht hier. Dies dient den Jugendlichen als Orientierung in dem erwähnten schwierigen Lebensabschnitt, und man hilft ihnen keineswegs, wenn man ihnen etwas anderes weismachen will. Gendern soll den Schülern als Ideologie und Rechtschreiberegel beigebracht werden, in einer Zeit, in der doch laut Pisa anderes dringend nötig wäre.
Seien wir froh, dass wir noch junge Menschen wie Sarah Regez und Nils Fiechter mit klarer bürgerlicher Einstellung und dementsprechend vernünftiger Politik unter uns haben. Sie sind junge Menschen, die noch mit beiden Beinen auf dem Boden stehen, sie sind Lichtblicke und Hoffnungsträger in einer immer öderen, durch Unvernunft gekennzeichneten politischen Landschaft.
Martin Singer, Bretzwil
