Das Vorhaben erweist sich als ziemlich komplex
en. Die Rissschäden an der evangelischreformierten Kirche in Bennwil warten weiterhin auf die notwendige Sanierung. Betroffen sind auch der Pflastersteinbelag um die Kirche und die Bruchsteinstützmauer zwischen ...
Das Vorhaben erweist sich als ziemlich komplex
en. Die Rissschäden an der evangelischreformierten Kirche in Bennwil warten weiterhin auf die notwendige Sanierung. Betroffen sind auch der Pflastersteinbelag um die Kirche und die Bruchsteinstützmauer zwischen der Strasse und dem Vorplatz. Wann die Sanierung wirklich starten kann, ist aktuell offen. Martin Innerbichler, der Verwalter der Stiftung Kirchengut, sagt, dass dies «im besten Fall» im kommenden Jahr der Fall sein werde. «Wenn überhaupt, rechne ich eher damit, dass wir 2026 mit den Arbeiten werden starten können.»
Das geplante Bauvorhaben (die «Volksstimme» berichtete) wird sehr komplex sein. Ein nunmehr vorgelegter geologischer und geotechnischer Bericht über die Baugrundverhältnisse zeigt alle Risse auf und dokumentiert die Geologie sowie die Bohrkerne der Sondierbohrungen. Die verantwortliche Stiftung Kirchengut und mit ihr die Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg stehen vor anspruchsvollen Entscheidungen.
Eine Offerte für die erste Etappe zeigt Kosten von gegen 300 000 Franken auf. Dies nur für die Mauer, welche die Kirche «sichert». Detaillierte Baugrundsicherungen würden gemäss Innerbichler zusätzliche 100 000 Franken kosten. «Allerdings», so Innerbichler, «haben wir unlängst eine zweite Offerte erhalten, welche die Arbeiten um einen erheblich niedrigeren Betrag ausweist.» So gesehen sei durch die Stiftung Kirchengut noch keine Entscheidung gefallen.
Heute Dienstag findet eine Begehung und Sitzung mit allen beteiligten Personen und Stellen vor Ort statt. Diese dürfte wegweisend sein für die möglichen künftigen Schritte. Diese Schritte werden komplex sein. Eines sei jedoch klar, sagt Innerbichler: «Wir geben nicht leichtfertig einen sechsstelligen Betrag aus. Wenn wir etwas machen, wollen wir es richtig machen.»