Zehn Hektaren Bauland stehen zum Verkauf
Der Verkaufsprozess für das Aurica-Areal in Kaiseraugst läuft. Mehrere konkrete Kaufinteressenten für Teilflächen des einst für den AKW-Bau vorgesehenen Geländes haben sich bereits gemeldet.
Valentin ...
Zehn Hektaren Bauland stehen zum Verkauf
Der Verkaufsprozess für das Aurica-Areal in Kaiseraugst läuft. Mehrere konkrete Kaufinteressenten für Teilflächen des einst für den AKW-Bau vorgesehenen Geländes haben sich bereits gemeldet.
Valentin Zumsteg
Es geht vorwärts mit dem Verkauf des Aurica-Areals in Kaiseraugst. Insgesamt zehn Hektaren Bauland sind auf dem Markt. Das Grundstück, auf dem in den 1970er-Jahren ein Atomkraftwerk gebaut werden sollte, liegt in der Arbeitszone. Die Aurica AG, eine Tochtergesellschaft der AEW Energie AG und der Axpo-Group, hat selbst keine Verwendung für das Areal und will es nun veräussern. Das Gebiet ist voll erschlossen und bietet Potenzial für 2000 bis 3000 Arbeitsplätze. «Wir stehen mitten im Verkaufsprozess», erklärt Michel Eglin, Geschäftsführer der Aurica AG, gegenüber der «NFZ».
Auf der Basis des erarbeiteten Richt- und Gestaltungsplans sowie der genehmigten Teilzonenplanänderung ist ein ausführliches Verkaufsdossier erstellt worden, das im Frühsommer dieses Jahres an zahlreiche Investoren, Projektentwickler und Endnutzer ging. «Diese wurden eingeladen, eine Interessenbekundung oder ein konkretes unverbindliches Kaufangebot einzureichen. Dieser Prozess läuft weiterhin. Es gibt mehrere konkrete Kaufinteressenten für Teilareale», so Eglin.
Auf dieser Basis gelte es nun, Interessenten für alle Baufelder und Teilareale so zu kombinieren, dass es für alle Beteiligten die beste Lösung gibt. Zudem werden in den nächsten Wochen und Monaten vertiefte Gespräche und Verhandlungen mit diesen Interessenten geführt, es wird ihnen Zugang zu einem sogenannten «Data Room» gewährt, in welchem sich alle für einen definitiven Kaufentscheid notwendigen Detailunterlagen befinden.
«Es gilt aber zu betonen, dass wir weiterhin aufgeschlossen sind für weitere Interessenbekundungen von Selbstnutzern und Investoren, die einzelne Baufelder, ein grösseres Teilareal oder das ganze Areal kaufen möchten», hält Eglin fest. Der Fokus liegt auf den Branchen Hightech und Life Sciences, wie die Aurica AG früher einmal mitteilte. Eglin: «Wir sind zuversichtlich, gegen Ende 2026 oder Anfang 2027 die verbindlichen Angebote zu erhalten und im Anschluss daran die Vorverträge unterzeichnen respektive die Kaufverträge notariell beurkunden zu können.»
Diesen Artikel publizieren wir in Zusammenarbeit mit der «Neuen Fricktaler Zeitung».