Die Institution feiert ihren 30. Geburtstag
Im Jahr 1995 erhielt das Jugendwerk des Blauen Kreuzes ein Geschenk, das für seine weitere Entwicklung richtungsweisend war: den «Falken» in Liestal. Das war der Startschuss für das Restaurant «Falken», ein ...
Die Institution feiert ihren 30. Geburtstag
Im Jahr 1995 erhielt das Jugendwerk des Blauen Kreuzes ein Geschenk, das für seine weitere Entwicklung richtungsweisend war: den «Falken» in Liestal. Das war der Startschuss für das Restaurant «Falken», ein wichtiges Aushängeschild der Stiftung Jugendsozialwerk, die später aus dem Jugendwerk entstand.
1996 öffnete in den oberen Räumen die Wohngemeinschaft Falkennest. Sie war ursprünglich als vorübergehendes Zuhause für Jugendliche in einer Krisensituation gedacht und sollte ihnen Stabilität und Ruhe bieten.
Die grösste Krise der Wohngemeinschaft war der Dachstockbrand vom 8. Juni 2004. Glücklicherweise konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Doch die Räume der Wohngemeinschaft waren zerstört. Das Restaurant erlitt einen grossen Wasserschaden und musste ebenfalls saniert werden.
Nach dem Wiedereinzug wurde das Profil des «Falkennestes» Schritt für Schritt geschärft. Heute richtet es sich an junge Erwachsene mit einer Suchterkrankung oder psychischen Beeinträchtigung. Sie erhalten gezielte Einzelförderung sowie Unterstützung bei der schrittweisen Integration in die Arbeitswelt. 27 Jahre lang leitete Lukas Spinnler die WG Falkennest. Im September übergab er die Leitung an seinen Stellvertreter Laurent Marti. Der 46-jährige Sozialpädagoge arbeitet bereits seit 2013 im «Falkennest», zunächst als Student, später als Mitarbeiter. «Man lernt nie aus und ist sozusagen ständig in Weiterbildung, weil jeder Fall komplett anders sein kann.»
Lukas Spinnler bleibt der Stiftung Jugendsozialwerk als Ressortleiter Wohnen und pädagogischer Leiter erhalten. Auch als Berater und Coach ist er weiterhin tätig.
Mirjam Jauslin, Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL