Gemeindepräsident will nicht Regierungsrat werden
je. Nachdem bereits Landratspräsident Reto Tschudin (SVP, Lausen) seinen Verzicht auf eine Regierungsratskandidatur mitgeteilt hat, folgte gestern auch sein Parteikollege Johannes Sutter. Der Arboldswiler ...
Gemeindepräsident will nicht Regierungsrat werden
je. Nachdem bereits Landratspräsident Reto Tschudin (SVP, Lausen) seinen Verzicht auf eine Regierungsratskandidatur mitgeteilt hat, folgte gestern auch sein Parteikollege Johannes Sutter. Der Arboldswiler Gemeindepräsident schreibt, er habe sich nach sorgfältiger Prüfung gegen eine Kandidatur entschieden. In einer Medienmitteilung führt er drei Gründe für seine Entscheidung auf.
Erstens möchte er seine Ämter als Gemeindepräsident, Vorstandsmitglied des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden sowie als Verwaltungsratspräsident der Nationalstrassen Nordwestschweiz AG nicht aufgeben. Zweitens möchte er die Leitung seines Ingenieurund Planungsbüros nicht abgeben, da der Zeitpunkt für eine «geordnete Übergabe» an die nächste Generation noch nicht gekommen sei. Drittens sieht Sutter keine ausreichende Rückendeckung durch seine Partei. Er unterlag bei der Präsidiumswahl im Frühling 2024 Peter Riebli, nachdem es zu einem Streit innerhalb der SVP gekommen war. Die Spannungen zwischen bestimmten Personen in der Partei halten bis heute an.
Bisher kandidiert bei der SVP nur Matthias Liechti. Der Landrat und Alt-Gemeindepräsident von Rümlingen wollte im vergangenen Herbst bereits Nachfolger von Regierungsrätin Monica Gschwind (FDP) werden. Er scheiterte jedoch in der parteiinternen Ausmarchung an Caroline Mall. Ob es nun für die Nachfolge von Isaac Reber (Grüne) reicht, bleibt abzuwarten. Die Personakommission der SVP nimmt Kandidaturen bis Ende dieser Woche entgegen.