Dargebotene Hand Baselland/Basel-Stadt zu Gast beim «Suppenzmittag»
Die Dargebotene Hand beider Basel, vielen besser bekannt unter ihrem früheren Namen «Telefonseelsorge», war am Gottesdienst mit «Suppenzmittag» in der Kirchgemeinde Tenniken-Zunzgen zu ...
Dargebotene Hand Baselland/Basel-Stadt zu Gast beim «Suppenzmittag»
Die Dargebotene Hand beider Basel, vielen besser bekannt unter ihrem früheren Namen «Telefonseelsorge», war am Gottesdienst mit «Suppenzmittag» in der Kirchgemeinde Tenniken-Zunzgen zu Gast. Sie gehört zum Schweizer Verband der Dargebotenen Hand mit zwölf Regionalstellen. Das Motto der Arbeit lautet: «Darüber reden hilft.» Das Angebot in der Schweiz, bei Sorgen, in einer schwierigen oder ausweglosen Situation telefonisch um Rat fragen oder mindestens ein offenes Ohr aufsuchen zu können, nutzen schweizweit jährlich über 184 000 Menschen. Von Angehörigen der jüngeren Generation kommunizieren mehr als 9000 Personen über einen Chat-Onlinekontakt.
Mirjana Marcius, Stellenleiterin der Dargebotenen Hand, betonte in Zunzgen, dass der Telefonberatungsdienst von Freiwilligen gewährleistet wird. Dies in Form von aktivem Zuhören, Beruhigen und Entlasten, Stützen und Motivieren, aber auch vom Suchen nach gemeinsamen Lösungen und Vermitteln von weiterführenden Adressen.
Viele Menschen haben in ihrem Lebensumfeld niemanden, dem sie sich ganz anvertrauen können und sind froh, wenn endlich mal jemand zuhört, dabei nicht urteilt oder Druck ausübt, aber zu verstehen sucht und mit gezieltem Rückfragen etwas Struktur in ein Gedanken- und Gefühlsdurcheinander bringen kann. Dafür engagieren sich in den beiden Basel rund 50 Freiwillige und garantieren, dass das Telefon rund um die Uhr abgenommen wird. Voraussetzung sind eine fundierte Ausbildung, regemässige Teamsitzungen, Weiterbildungen und Supervision, die Übernahme von drei Tages- und einem Nachtdienst pro Monat. Die Motivation der Freiwilligen – dies war auch ein passender Bogen zur Predigt – ist nicht selten ihre Dankbarkeit über Wohl, Glück und Gelingen im eigenen Leben.
Mit Kollekte und Erlös des «Suppenzmittag» konnte die Kirchgemeinde Tenniken-Zunzgen Mirjana Marcius rund 1400 Franken mitgeben. Dieser Betrag gewährleistet, dass die Freiwilligen die nötige Unterstützung und Förderung erhalten für ihre so wichtige Arbeit.
Ulrich Dällenbach,
Kirchgemeinde Tenniken-Zunzgen