Bei einem Verkaufspreis eines Produkts von 100 Franken entspricht die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozent 37 Rappen. Wo liegt das Problem? Wen drückt der Schuh? Wenn die nötigen Finanzen für die 13. AHV-Rente ins Lot kommen sollen, dann braucht es zwingend eine ...
Bei einem Verkaufspreis eines Produkts von 100 Franken entspricht die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozent 37 Rappen. Wo liegt das Problem? Wen drückt der Schuh? Wenn die nötigen Finanzen für die 13. AHV-Rente ins Lot kommen sollen, dann braucht es zwingend eine Lösung.
Zwei Beispiele: Ich kaufe heute ein T-Shirt für 24 Franken. Wenn der Verkäufer an seinem Netto-Einkommen festhalten will, muss er den Verkaufspreis um nur 9 Rappen erhöhen. Dies bringt mein Budget nicht aus dem Gleichgewicht. Will jemand heute für eine wertvolle Gartenpflanze 1000 Franken ausgeben, kostet sie ihn nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer 1003.70 Franken.
Ist dies eine «neue Steuer», die unsere persönliche Handlungsfreiheit spürbar einschränkt und die man deshalb bekämpfen muss? Oder husten die Flöhe heute besonders laut?
Hanis Kuster, Ziefen