Robidog …?
Auf dem täglichen Spaziergang von Buckten dem Wald entlang zur Pferdepension Eggimann leuchtet der Spaziergängerin am Wegrand ein blaues Ding entgegen, das sich als Robidog-Säcklein entpuppt. Weiss der Hundehalter oder die Hundehalterin ...
Robidog …?
Auf dem täglichen Spaziergang von Buckten dem Wald entlang zur Pferdepension Eggimann leuchtet der Spaziergängerin am Wegrand ein blaues Ding entgegen, das sich als Robidog-Säcklein entpuppt. Weiss der Hundehalter oder die Hundehalterin nicht, dass man es im nächsten grünen Kübel – hier bei der Chrischona-Kirche – entsorgen soll? War das Säcklein zu schwer – dann empfehlen sich täglich ein paar Kraftübungen oder ein AHV-Porsche als Traghilfe … Kaum 200 Meter weiter vorne liegt ein zweites blaues Säcklein: Hatte das arme Hundevieh etwa Durchfall? Wenig später hörte sie von einem identischen Vorfall im Bereich des Oberen Gisibergs.
Die Spaziergängerin hatte sich vor Jahren in einem Vorort der Grossstadt Hamburg über zahlreichen Hundekot auf Spazierwegen geärgert. Warum die Hundehalterinnen und -halter die Säcklein bei uns liegen lassen, kann sie sich nicht erklären. Doch eines weiss sie bestimmt und ruft es hier in Erinnerung: Die Robidogs haben sich als System zur Reinhaltung der Natur von Hundekot bewährt. Wer jedoch die Säcklein im Wald oder auf freiem Feld hinterlässt, verschmutzt die Umwelt doppelt: mit Hundekot und Plastik! Hinzu kommt, dass sich die Hundehalterinnen und -halter mit diesem Verhalten keine Freunde – auch nicht unter Hundeliebhabern – machen!
Elisabeth Balscheit, Känerkinden