Mitwirkender schwebte in Lebensgefahr
ch. Der Zunzger «Guggewahn» wurde am Samstag vorzeitig beendet. Grund dafür war ein medizinischer Notfall, wie die Organisatoren der Vorfasnachtsveranstaltung mit 15 Formationen und rund 1500 Gästen auf Instagram ...
Mitwirkender schwebte in Lebensgefahr
ch. Der Zunzger «Guggewahn» wurde am Samstag vorzeitig beendet. Grund dafür war ein medizinischer Notfall, wie die Organisatoren der Vorfasnachtsveranstaltung mit 15 Formationen und rund 1500 Gästen auf Instagram melden. Die betroffene Person sei am Leben und befinde sich in einem stabilen Zustand, heisst es weiter. Laut Lukas Bürgin, Präsident der veranstaltenden Guggenmusik Büchelgrübler, handelt es sich dabei um einen erwachsenen Mann, der in einer Gast-Gugge mitwirkte. Übermässiger Alkoholkonsum sei nicht die Ursache für das lebensbedrohliche medizinische Problem des Mannes gewesen, betont der Vereinspräsident. Zu den näheren Umständen des Ereignisses äussert er sich nicht – aus Respekt gegenüber dem Betroffenen.
Der Zwischenfall ereignete sich kurz nach Mitternacht. Gäste sowie Helferinnen und Helfer der Guggenparty leisteten Soforthilfe und alarmierten die Sanität. Diesen spricht das Organisationskomitee auf Instagram ein Dankeschön aus: «Durch Euer schnelles und beherztes Eingreifen konnte Schlimmeres verhindert werden.» Den «Guggewahn»- Besuchern danken die Veranstalter für ihr Verständnis, denn sie wurden vorzeitig nach Hause geschickt. Bereits um 1 Uhr wurden die Gäste informiert, dass das Fest vorzeitig enden, und der Shuttle-Betrieb wieder aufgenommen wird, worauf die Gäste das Gelände bis gegen 3 Uhr nach und nach verliessen. Unter normalen Umständen hätten die Büchelgrübler der Party um 1.30 Uhr mit ihrem Auftritt die Krone aufgesetzt und das Fest hätte bis 3.30 Uhr gedauert.
Den Abbruch-Entscheid begründet Bürgin mit Respekt gegenüber dem Betroffenen und mit der für die Büchelgrübler belastende Situation: «Unter diesen Umständen auf die Bühne zu stehen und weiterzufeiern, wäre manchen schwergefallen.»