Markierungen auf der Hauptstrasse sollen zur Verkehrsberuhigung beitragen
ch. Über den Hauptstrassenabschnitt von der «Volksstimme» bis zum Auto-Occasionenhandel «Hit Cars» hat die «Volksstimme» mehrfach berichtet. ...
Markierungen auf der Hauptstrasse sollen zur Verkehrsberuhigung beitragen
ch. Über den Hauptstrassenabschnitt von der «Volksstimme» bis zum Auto-Occasionenhandel «Hit Cars» hat die «Volksstimme» mehrfach berichtet. Zunächst über den Test mit «Schwammstadt»-Bäumen, die einen positiven Effekt aufs Klima im Ortszentrum haben und bei Starkregen den Wasserabfluss reduzieren sollen. Später wurde das Falschparkieren auf den freien Flächen bei der Migros und auf der Strasse vor dem Laden thematisiert.
Noch nicht näher ist die «Volksstimme» auf die Linien am Strassenrand eingegangen. In vier Bereichen des Tempo-30-Bereichs sind lange, hellgraue Streifen an einem oder beiden Strassenrändern aufgemalt worden. Leser Peter Niederhauser aus Böckten hat sich erkundigt, wozu die grauen Felder dienen und wie er sich als Verkehrsteilnehmer zu verhalten hat. Wir reichten die Frage an den zuständigen Sissacher Gemeinderat Stephan Marti weiter.
Die Flächen seien im Zuge der Sanierung der Hauptstrasse Ost aufgetragen worden, erklärt Marti. Sie seien neben anderen gestalterischen Elementen aus einem Ideenwettbewerb hervorgegangen und sollten optisch zu einer Verengung der Strasse führen und Autolenkende dazu animieren, zentraler zu fahren. Im Gegenverkehr habe dies eher zu einer Verlangsamung geführt.
Die Linien seien als Alternative zu Blumentrögen oder anderen Hindernissen gewählt worden, die sonst oftmals verwendet würden, bei der Strassenreinigung aber aufwendiger und deshalb eher unbeliebt seien. Verkehrsregeltechnisch haben die Flächen laut Marti keine Relevanz. «Sie dürfen überfahren werden.»