Gelterkinden ist Regionalmeister
27.02.2025 VolleyballBubendörferinnen bleiben auf Abstiegsplatz
Zum ersten Mal seit 16 Jahren gewinnt der VBC Gelterkinden wieder den Regionalmeistertitel im Volleyball der Männer. In Bubendorf hofft man nach dem Abstieg des «Äis» auf Frauenseite derweil auf das zweite Team.
...Bubendörferinnen bleiben auf Abstiegsplatz
Zum ersten Mal seit 16 Jahren gewinnt der VBC Gelterkinden wieder den Regionalmeistertitel im Volleyball der Männer. In Bubendorf hofft man nach dem Abstieg des «Äis» auf Frauenseite derweil auf das zweite Team.
Sebastian Wirz
Am Montag war ein letztes Mal zu erleben, was für die Gelterkinder 2.-Liga-Volleyballer diese Saison geprägt hat: der Heller-Effekt. Eric Heller, der ehemalige Nationalliga-B-Spieler und Rückkehrer, spielte im ersten Satz des abschliessenden Spitzenkampfs gegen Therwil als Mittelblocker. Danach wurde er auf die Position des Diagonalangreifers beordert, der im Angriff häufiger eingesetzt werden kann. Und der Buusner tat in einem ausgeglichenen Spiel auf gehobenem 2.-Liga-Niveau das, was er diese Spielzeit eben oft getan hat: Er machte den Unterschied.
Gelterkinden sicherte sich die Sätze zwei und drei und damit den ersten Punkt für die Tabelle – und stand mitten in der Partie bereits als Regionalmeister fest. Der weitere Spielverlauf und die 2:3-Niederlage wurden daher zum Nebenschauplatz. Fakt ist: Gelterkinden belegt zum ersten Mal seit 16 Jahren bei Saisonende den 1. Rang in der höchsten regionalen Liga. Denn obwohl die Oberbaselbieter seither auch mehrere Jahre in der 1. Liga aufgelaufen waren, ist dem Verein dieses Kunststück seit der Saison 2007/08 nicht mehr gelungen. Der letzte Aufstieg kam durch Verzicht des Regionalmeisters zustande.
«Die Saison ist zu schnell vorbeigegangen», sagt Heller, der in seinem ersten Jahr zurück im Regionalvolleyball grossen Spass hatte. «Das Team war grundsätzlich dasselbe, das ich damals in Richtung Amerika und Nationalliga B verlassen hatte. Das machte es einfach, wieder reinzufinden», so der 23-Jährige. Der Zwei-Meter-Mann ist nicht die einzige Attraktion im Team, aber der Heller-Effekt ist nicht wegzudiskutieren: Gelterkinden hat sich von einem Mittelfeldteam 2023/24 (30 Punkte aus 18 Spielen) zum Regionalmeister (38 Punkte) entwickelt. «Das Niveau ist durch die vielen erfahrenen Spieler, die schon in höheren Ligen aufgelaufen sind, stets hoch gewesen», gibt Heller selber die Lorbeeren ans Team weiter.
Sichert das «Zwöi» die 2. Liga?
Gelterkinden folgt auf dem Thron der Männer dem VBC Bubendorf, der sich allerdings immer noch Rang 2 sichern könnte: Die Fünflibertaler haben bei ihrerseits zwei ausbleibenden Spielen (Stand Mittwochnachmittag) nur 7 Punkte Rückstand auf den Meister.
Seit Dienstagabend ist derweil klar, dass sich das erste Bubendörfer Frauenteam nicht in der 2. Liga halten kann. Die verletzungsgeplagten Aufsteigerinnen hätten im abschliessenden Spiel bei Gym Liestal gewinnen müssen, um noch auf den Ligaerhalt hoffen zu können. Die Liestalerinnen setzten sich in 3 engen Sätzen 28:26, 25:23 und 25:19 durch. Damit kommt dem Saisonende des zweiten Bubendörfer Frauenteams eine hohe Bedeutung zu: Die Oberbaselbieterinnen führen die 3.-Liga-Gruppe A mit 2 Punkten Vorsprung auf Uni Basel an (Stand Redaktionsschluss). Halten Sie sich in den drei verbleibenden Spielen an der Spitze, könnte der VBC Bubendorf seinen Platz in der höchsten regionalen Frauenliga durch den gleichzeitigen Auf- und Abstieg behalten.