Regierungen der beiden Basel stimmen Projekt des EuroAirports zu
vs. Die Regierungen von Baselland und Basel-Stadt haben der geplanten landseitigen Erweiterung des Terminals am Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg zugestimmt. Die Bauinvestitionen belaufen sich auf gut 157 ...
Regierungen der beiden Basel stimmen Projekt des EuroAirports zu
vs. Die Regierungen von Baselland und Basel-Stadt haben der geplanten landseitigen Erweiterung des Terminals am Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg zugestimmt. Die Bauinvestitionen belaufen sich auf gut 157 Millionen Euro. Das Geld soll der Flughafen selbst aufbringen, wie die Baselbieter Regierung am Dienstag mitteilte.
Im Zentrum des Vorhabens steht die Erneuerung der bestehenden Abfertigungsgebäude. Geplant ist unter anderem eine neue, dem Terminal vorgelagerte Eingangshalle. Sie soll im öffentlich zugänglichen Bereich mehr Platz schaffen. Hinzu kommen umfangreiche Umbauten innerhalb des heutigen Terminals. Damit sollen die Wege und Abläufe für Reisende verbessert sowie die betrieblichen Prozesse effizienter gestaltet werden. Auch die Aufenthaltsqualität für Fluggäste und Besucher soll steigen.
Die beiden Kantonsregierungen betonen, dass das Projekt keine zusätzlichen Kapazitäten für die Abfertigung von Flugzeugen schafft. Es geht somit nicht um einen Ausbau der Flugzeugabfertigung, sondern um die Modernisierung der Anlagen auf der Landseite des Flughafens. Bei Planung, Bau und Betrieb sollen zudem hohe Umweltanforderungen gelten. Vorgesehen ist eine Zertifizierung nach dem internationalen Nachhaltigkeitsstandard Breeam.
Der Flughafenverwaltungsrat hat den Investitionsbeschluss gefasst. Weil der Euro-Airport auf einem Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Frankreich beruht, braucht der Beschluss die Zustimmung der zuständigen Behörden beider Länder. Auf Schweizer Seite erfolgt diese durch den Bund im Einvernehmen mit den beiden Basel. Mit den Entscheiden der beiden Kantonsregierungen ist deren Einverständnis nun gegeben.
Die Bauarbeiten sollen im dritten Quartal kommenden Jahres beginnen, der Abschluss ist gegen Ende 2031 geplant.