EU-Politik
23.09.2025 BRIEFEFrieden nur mit Diplomatie
Zur Carte blanche «Die Europäische Union – ein Friedensprojekt» von Sandra Strüby in der «Volksstimme» vom 18. September, Seite 2
Die Überschrift «Europäische Union – ein ...
Frieden nur mit Diplomatie
Zur Carte blanche «Die Europäische Union – ein Friedensprojekt» von Sandra Strüby in der «Volksstimme» vom 18. September, Seite 2
Die Überschrift «Europäische Union – ein Friedensprojekt» zeugt von einer völlig weltfremden Wahrnehmung. Ich weiss nicht, wo Sie sich, sehr geehrte Frau Strüby, informiert haben, wenn Sie von einem Friedensprojekt reden können. Wer treibt zurzeit die Kriegsmaschinerie in Europa mit Hochtouren voran? Dies ist die EU – mit Frau von der Leyen und der unrühmlichen Unterstützung unter anderem vom bankrotten Frankreich und den ebenfalls überschuldeten Deutschen.
Untrügliche Zeichen, dass es in der EU nicht um Frieden, sondern um Kriegslüsternheit geht, liefern die Herren Merz und Macron zusammen mit Frau von der Leyen, indem sie jegliche diplomatischen Bemühungen ausschlagen.
Jetzt sagen Sie vielleicht, ich sei ein «Putin-Freund». Nein, die Russen haben das Völkerrecht auch gebrochen. Aber mit noch mehr Waffen findet man gegen eine Weltmacht keinen Frieden. Dies ist einzig und allein über Diplomatie zu erreichen.
Dass mit dieser exorbitanten Aufrüstung Gelder in Milliarden- oder sogar Billionenhöhe aufgeworfen werden, davon redet niemand. Dass aber die Sozialleistungen für die einheimische Bevölkerung nicht mehr bezahlt werden können oder die Wirtschaft an die Wand gefahren wird, darüber wird eisern geschwiegen.
Sie reden vom wichtigen Handelspartner EU. Dies ist korrekt. Aber dass wir damit unser demokratisches System mit der Übernahme von EU-Recht bachab schicken, blenden Sie einfach aus.
Dies hat aus meiner Sicht in keiner Art und Weise mit Verlässlichkeit und Vertrauen, wie Sie es nennen, zu tun.
Nun hat man aus Bundesbern auch noch gehört, dass die militärische Anbindung an die Kriegspartei EU und an die Nato diskutiert wird. Wollen wir denn tatsächlich unsere Kinder oder Grosskinder an eine fremde Front schicken?
Ich habe persönlich über 1000 Diensttage in der Armee geleistet – aber immer unter dem Aspekt, dass ich unser Land schützen und verteidigen müsste.
Es lebe die schweizerische Demokratie!
Hans Peter Altermatt, Itingen
