Etwas, das man aushalten können muss
Eine immerwährende, bewaffnete und umfassende Neutralität ist mutig und braucht Rückgrat. Eine von den Gegnern geforderte «flexible Neutralität» gibt es nicht! Genauso wenig wie ...
Etwas, das man aushalten können muss
Eine immerwährende, bewaffnete und umfassende Neutralität ist mutig und braucht Rückgrat. Eine von den Gegnern geforderte «flexible Neutralität» gibt es nicht! Genauso wenig wie man in der Ehe nicht flexibel treu sein kann. Man ist neutral oder man ist es nicht. Dass das einigen Politikern, Verbänden und Grossunternehmern nicht passt, ist klar. Man kann in der grossen Welt die Grossmannssucht nicht ausleben, den grossen «Max» nicht markieren. Mehr sein als scheinen wäre eben angebracht, passt aber nicht zu Egomanen.
Die Initiative schwächt die Schweiz international nicht, im Gegenteil. Gemäss dem vierten Punkt der Initiative in Artikel 54a Absatz 4 nutzt die Schweiz ihre Neutralität aktiv für die Verhinderung und Lösung von Konflikten und steht als Vermittlerin zur Verfügung. Neutralität heisst also nicht Passivität, sondern eine aktive Rolle als glaubwürdige Brückenbauerin: eine Stärke, mit der sich die Schweiz zukünftig wieder erfolgreich für den Frieden und für die humanitäre Hilfe einsetzen kann. Deshalb ein klares Ja zur immerwährenden, umfassenden und bewaffneten Neutralität! Die hat uns den Wohlstand und den Frieden beschert und bewahrt.
Andi Trüssel,
Landrat SVP, Frenkendorf