Kasse machen bei den Bürgerinnen und Bürgern
Der Mehrwertschwindel und der Krankenkassen-Prämienschock der Politiker müssen gestoppt werden. Die Schweiz wird gebetsmühlenartig immer wieder von diesen Seiten als reiches Land gefeiert – ...
Kasse machen bei den Bürgerinnen und Bürgern
Der Mehrwertschwindel und der Krankenkassen-Prämienschock der Politiker müssen gestoppt werden. Die Schweiz wird gebetsmühlenartig immer wieder von diesen Seiten als reiches Land gefeiert – doch gleichzeitig wächst die Zahl der Menschen, die für Krankenkassen und auch im Alltag auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Wenn es uns doch so blendend geht, warum leben dann so viele am Tropf des Staates? Besonders absurd zeigt sich das doch bei der kom- menden 13. AHV-Rente, die nun ausgerechnet mit einer Mehrwertsteuererhöhung, durchgezwängt als «Zwangssteuer», finanziert werden soll.
Erst werden uns mit zuckersüssen Schalmeienklängen teure Geschenke verteilt, und nachher soll der Bürger das über den Konsum noch bezahlen. Absurd schon diese Idee, die kleine und mittlere Einkommen extrem hart trifft. Und als ob das noch nicht reicht, wird angedeutet, dass das Volk bald auch noch für das Militär blechen soll: befristet während 12 Jahren mit 0,5 Prozent Mehrwertsteuer zusätzlich zu den 0,4 Prozent für die 13. AHV-Rente.
Wer als Politiker ständig neue Ausgaben fordert, muss ehrlich vorausfinanzieren, statt den Bürgerinnen und Bürger für linke Wunschkonzerte auszunehmen. Hoffen wir inständig, dass diese geplanten Steuererhöhungen an der Urne wuchtig scheitern. Wer nicht rechnen kann, sollte nicht im Bundesparlament politisieren.
Stefan Saladin-Bochin, Lupsingen