Husten die Flöhe heute …
Ich bin immer wieder erstaunt, dass viele Leute dem Denkmuster unserer Politiker folgen, das sich offensichtlich nicht mit dem Gedanken einer angepassten Finanzplanung, sprich Umverteilung innerhalb der Budgetposten, ...
Husten die Flöhe heute …
Ich bin immer wieder erstaunt, dass viele Leute dem Denkmuster unserer Politiker folgen, das sich offensichtlich nicht mit dem Gedanken einer angepassten Finanzplanung, sprich Umverteilung innerhalb der Budgetposten, auseinandersetzen will. Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber wenn ich bei meinem privaten Budget auf einer Position überziehe, dann muss ich mir folgerichtig eine andere Position kürzen. Ich kann nicht einfach, wie der Bund und die Kantone, meine Einnahmen erhöhen. Dies nennt man Sparen.
Wenn ich mir einzelne Ausgabenposten des Bundes ansehe, dann frage ich mich wirklich, ob Einsparungen zum Beispiel im Bereich Asylwesen, wo die jährlichen Ausgaben zwischen 1,5 und 3 Milliarden oder bei der Entwicklungshilfe zwischen 4 und 5 Milliarden liegen, nicht zugunsten unserer Bevölkerung umverteilt werden müssen. Unsere Bevölkerung, die zum Wohlstand dieser heutigen Schweiz gearbeitet hat. Machen wir uns doch bitte auch einmal Gedanken um die vielen Menschen in unserem Lande, die mit einem sehr knappen Budget haushalten müssen und die mit den steigenden Lebenshaltungskosten ohnehin schon zu kämpfen haben. Ein Aufruf an unsere Politiker: Geht bitte mit unseren Geldern, sprich Steuereinnahmen, genauso haushälterisch um, wie wenn es eure eigenen Gelder wären! Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ist konsequent abzulehnen.
Hans Peter Altermatt, Itingen