SG Oberbaselbiet trifft in Rückrunde zuerst auf Abstiegskandidaten
lm. Igor Djeric trainiert seit Anfang Saison die SG Handball Oberbaselbiet in der 2. Liga. Obwohl er sich mit der Vorrunde und dem momentan achten Platz – dem letzten, der mit Sicherheit den ...
SG Oberbaselbiet trifft in Rückrunde zuerst auf Abstiegskandidaten
lm. Igor Djeric trainiert seit Anfang Saison die SG Handball Oberbaselbiet in der 2. Liga. Obwohl er sich mit der Vorrunde und dem momentan achten Platz – dem letzten, der mit Sicherheit den Ligaerhalt bedeutet – zufrieden zeigt, sagt er: «Wir könnten noch besser dastehen.» Bevor der Kroate das Team im vergangenen Jahr übernommen hatte, trainierten die Oberbaselbieter Zweitligisten zweimal wöchentlich. «Ich habe dann jeweils am Freitag ein drittes Training eingeführt. Dabei machen wir Übungen zur Verbesserung der Wurfqualität. Die jüngeren sieben, acht Spieler kommen jeweils motiviert ins Freitagstraining», so Djeric und ergänzt, dass auch die Routiniers mitwirken dürften, wenn sie es sich zeitlich einrichten können.
Eine Schwäche sieht der Coach derzeit einerseits noch im Überzahlspiel. «In diesem Bereich muss für uns in Zukunft mehr herausschauen», sagt er. Andererseits sei die SG Handball Oberbaselbiet in verschiedenen Partien gegen starke Gegner in eine Art schwarzes Loch geraten und dort lange nicht mehr herausgekommen.
Bei der Frage nach Stärken muss der Trainer nicht lange überlegen: «Unsere Goalies! Die drei Schlussmänner haben gute Leistungen gezeigt, in heiklen Situationen bravourös gerettet und mit viel Geschick Gegenangriffe eingeleitet.»
Wichtige Spiele gegen Aargauer
Igor Djeric und sein Team wollen in der Rückrunde das Augenmerk auf stabile Zweite-Welle-Konter legen. Also schnelle Angriffssituationen nach einem Ballverlust oder Tor des Gegners, bei der sich die gegnerischen Spieler noch nicht formieren konnten. «So können wir gewisse Defizite wettmachen», sagt Djeric.
Wenn die Oberbaselbieter zu Beginn der Rückrunde am Samstag gegen die SG Suhr Aarau/Buchs/Olten gewinnen (19.30 Uhr, Schachen, Aarau), könnte dies bereits ein grosser Schritt in Richtung Ligaerhalt sein. Sie hätten dann satte sechs Punkte Vorsprung auf den direkten Verfolger aus dem Aargau – bei zwei absolvierten Spielen weniger. Wichtig ist aber auch die darauffolgende Partie am 1. Februar in Sissach gegen Schlusslicht Endingen. Im Fall von Niederlagen in diesen wichtigen Partien könnte sich zwischen dem Team von Djeric und der SG Suhr Aarau / Buchs / Olten ein Fernduell um Rang 8 entwickeln. Wer auf Rang 9 rutscht, muss sich in Abstiegsspielen gegen den Zehntplatzierten einer anderen Gruppe behaupten.