Gestern Donnerstag ist die einmonatige Planauflage des Rheintunnels zu Ende gegangen. Sie dauerte einen Monat lang. In dieser Zeitspanne hätten sich mehr als 240 «betroffene Personen» beim VCS beider Basel gemeldet, wie dieser gestern mitteilte. Der Verband stellte ihnen eine ...
Gestern Donnerstag ist die einmonatige Planauflage des Rheintunnels zu Ende gegangen. Sie dauerte einen Monat lang. In dieser Zeitspanne hätten sich mehr als 240 «betroffene Personen» beim VCS beider Basel gemeldet, wie dieser gestern mitteilte. Der Verband stellte ihnen eine Mustereinsprache bereit und half ihnen, sich gegen das Grossprojekt zu wehren. Der VCS spricht sich gegen den Bau des rund 2,5 Milliarden Franken teuren Tunnels aus, der den Bereich Hangnau und die Osttangente im Raum Basel/Muttenz/Birsfelden entlasten soll. So kritisiert der VCS, dass der Rheintunnel während der «langen» Bauzeit die Umwelt, die Natur und die Menschen enorm belaste. Und später erzeuge er mehr Autoverkehr, was schädlich für das Klima sei. Im Auflagedossier seien keine konkreten Angaben zu Arbeitszeiten, Erschütterungen und Lärm während der Bauzeit zu finden, schreibt der VCS weiter. Ihm hätten sich «mehrere Umwelt- und Naturschutzorganisationen» angeschlossen, die selbstständig Einsprache erheben werden. Dazu sei man mit dem BNV, Bird-Life Schweiz, Pro Natura Baselland und Pro Natura Basel sowie dem direkt betroffenen FGV Birsfelden im engen Austausch, heisst es vom VCS. Dessen Geschäftsführer Florian Schreier lässt sich in der Mitteilung wie folgt zititeren: «Die Kantone vernachlässigen bewusst den Schutz ihrer Einwohner und fördern die Klimaerwärmung. Dabei sind die Fakten klar: Mehr Autobahn ist nicht die Lösung.» vs.