Prostitution
Zum Artikel «Wohnung als Arbeitsplatz für Prostituierte» in der «Volksstimme» vom 25. März, Seite 3
Dieser Artikel in der «Volksstimme», einer Zeitung im ländlichen Oberbaselbiet, hat mich doch sehr befremdet. Ich frage ...
Prostitution
Zum Artikel «Wohnung als Arbeitsplatz für Prostituierte» in der «Volksstimme» vom 25. März, Seite 3
Dieser Artikel in der «Volksstimme», einer Zeitung im ländlichen Oberbaselbiet, hat mich doch sehr befremdet. Ich frage mich, warum veröffentlicht die «Volksstimme» diesen Artikel und was will die Firma Divine Apartments damit erreichen? Es gibt meines Erachtens nur zwei Gründe dafür. Erstens könnte es sein, dass man die Oberbaselbieter Männer auf etwas hinweisen will. Und zweitens will man der Bevölkerung wieder einmal mehr sagen, dass Prostitution ein «Gewerbe» sei wie jedes andere auch.
Prostitution ist Menschenhandel, Missbrauch, Ausbeutung und moderne Sklaverei – ob in einer Bude oder einem Apartment! Das macht keinen Unterschied. Nur sehr, sehr wenige Frauen, wenn überhaupt, machen das freiwillig. Sie nehmen grossen Schaden an Körper, Seele und Psyche. Zu diesem Thema sehr zu empfehlen ist das Buch von Rachel Moran: «Was vom Menschen übrig bleibt: Die Wahrheit über Prostitution». Sie beschreibt aus erster Hand diese zerstörerische und menschenverachtende Parallelwelt.
Christa Hirschi, Rickenbach