Eine Erfolgsstory
19.03.2026 BRIEFEEr sieht von Weitem aus wie ein normaler Fussballplatz mit Gras. Ein Kunstrasen wird am Tag benutzt und am Abend für Berufstätige betrieben. Wie der Name schon sagt, ist es ein grüner künstlicher Rasen. Dieses Feld braucht zum Überleben keinen Dünger ...
Er sieht von Weitem aus wie ein normaler Fussballplatz mit Gras. Ein Kunstrasen wird am Tag benutzt und am Abend für Berufstätige betrieben. Wie der Name schon sagt, ist es ein grüner künstlicher Rasen. Dieses Feld braucht zum Überleben keinen Dünger und keine Herbizide. Dieses Feld erzeugt keinen belastenden Rasenabfall. In fast allen Gemeinden im Kanton werden diese Allwetterplätze betrieben. Weil Regen und Schnee einem Kunstrasen nicht viel ausmachen und er weniger Pflege braucht und den Boden nicht belastet, ist er eine gute Alternative. Wo ein Rasenplatz aus natürlichem Rasen wegen Frost oder Matsch unbespielbar ist und gesperrt werden muss, kann ein Kunstrasenfeld benutzt werden. Dank dieser Allwetterplätze können im Baselbiet der Vereinssport, Schulsport und Breitensport wirkungsvoll gefördert werden. Anlässe wie Schulsporttage und Wettkämpfe müssen nicht mehr abgesagt werden.
Ja, ein Kunstrasen ist etwas teurer als Gras, aber wirtschaftlicher und ökologischer, weil die Auslastung sehr hoch ist und er auch keine Gefahr für das Grundwasser darstellt. Ein Spielfeld ersetzt mindestens zwei Grasfelder, die wiederum zehn bis zwölf Jahre Bestand haben. Wir alle hoffen, dass die Gemeinde Oberdorf endlich einen neuen Kunstrasen erhalten wird. Die finanzielle Unterstützung wird auch vom Kantonalen Sportamt mit einem Spezialfonds für Planung und Sportanlagenbau (Kasak) gewährleistet und unterstützt. Leider gibt es immer wieder Bremsklötze in der Bevölkerung – auch in Oberdorf mit rückständigem Gedankengut. Mit Referendum und Einsprachen gelingt es diesen Leuten immer wieder, die Jugend abzustrafen. Die Verhinderungspolitik ist vereinsschädigend und wird von den Vereinen nicht akzeptiert. Sportförderung im Kanton Baselland ist auch Integration und Prävention. Deshalb müssen wir die vorhandenen Sportanlagen unterhalten und weitere Kunstrasenfelder realisieren und nicht verhindern. Jeder Kunstrasen ist für alle Gemeinden ein Gewinn, da sie die Jugend auch dann unterstützen, wenn die Finanzen angeblich knapp sind.
Stefan Saladin-Bochin, Liestal
