Die Turnenden treffen sich zum 30. Mal am Baselbieter Cup
Gegen 160 Rhönrad-Athletinnen und -Athleten stellen sich am kommenden Wochenende beim Baselbieter Cup in Hölstein den strengen Augen der Kampfrichterinnen. Einmal mehr ist die Kunst des Turnens auf zwei Reifen zu ...
Die Turnenden treffen sich zum 30. Mal am Baselbieter Cup
Gegen 160 Rhönrad-Athletinnen und -Athleten stellen sich am kommenden Wochenende beim Baselbieter Cup in Hölstein den strengen Augen der Kampfrichterinnen. Einmal mehr ist die Kunst des Turnens auf zwei Reifen zu bewundern.
Elmar Gächter
Es ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits zum 30. Mal treffen sich am kommenden Wochenende die Rhönrad-Turnenden zum Baselbieter-Cup in Hölstein. 1995 wurde er ins Leben gerufen; zwei Mal fiel er wegen der Corona-Pandemie aus. «Ganz besonders stolz sind wir, dass er nach wie vor sehr gut nachgefragt ist und wir uns fast jedes Jahr über eine steigende Teilnehmerzahl freuen dürfen», sagt Tegi Klar-Thommen, die den Anlass zusammen mit ihrem Mann Patrick gegründet hat. Beide sind nach wie vor an der Organisation beteiligt, wobei sie sich die Arbeit mit den sechs Trainerinnen der «Satus Trainingsgemeinschaft (STG) Rondo Hölstein» teilen.
Gegen 160 Turnende aus der ganzen Schweiz treten am kommenden Wochenende in den Kategorien Geradeturnen, Spiraleturnen und Sprung, mit dem Mehrkampf als eigentlicher Königsdisziplin, an. Zudem finden ein Paarturnen sowie ein Teamwettbewerb statt. Die Disziplinen sind in verschiedene Stärkeklassen unterteilt: die Basis für die Neuturnenden, drei Levelstufen sowie die Elite. Jede dieser Stärkeklassen ist altersunabhängig. Der Baselbieter Cup zählt als einer von vier Wettbewerben als Qualifikationswettkampf für die Schweizer Meisterschaft, die im Mai in Baar (ZG) stattfindet.
Mit 16 schon bei den Ältesten
Die Turnfamilie der STG Rondo Hölstein befindet sich leistungsmässig im Umbruch. Es werden acht Teilnehmerinnen in der Basis, vier im Levelbereich und eine in der Elite starten. Die ältesten Turnerinnen weisen Jahrgang 2010 auf. «Wir haben die berechtigte Hoffnung, dass die eine oder andere Athletin eine Medaille holt. Es ist einfach toll, dass die jungen Turnenden Fuss fassen und sich weiterentwickeln», sagt Tegi Klar.
Zu den stärksten Riegen zählt derzeit jene des Turnvereins Liestal. Ihr Aushängeschild Cheyenne Rechsteiner, mehrfache Weltmeisterin, wird zwar nicht dabei sein, da sie beruflich in den USA weilt. Sie hält auf Anfrage jedoch fest, dass der TV Liestal mit zehn Turnerinnen am Baselbieter Cup teilnimmt. «Jede dieser Turnerinnen hat die Chance, in ihrer Kategorie eine oder mehrere Medaillen zu holen», ist sie überzeugt.
Auf jeden Fall dürfen sich die hoffentlich zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf einen tollen Anlass freuen, an dem einmal mehr die Athletik und Schönheit des Rhönradturnens bewundert werden kann.
Baselbieter Cup,
Samstag, 17. Januar, 12.00 bis 17.45 Uhr,
Sonntag, 18. Januar, 12.15 bis 16.30 Uhr,
Rübmatthalle, Hölstein.