Es geht nicht nur um ein Bauprojekt. Es geht vor allem um unsere Kinder und ein attraktives Gelterkinden.
Die heutigen Pavillons sind seit über 50 Jahren Provisorien – in Wahrheit ein Dauerzustand –, Gebäude aus einer anderen Zeit. Im Winter sitzen ...
Es geht nicht nur um ein Bauprojekt. Es geht vor allem um unsere Kinder und ein attraktives Gelterkinden.
Die heutigen Pavillons sind seit über 50 Jahren Provisorien – in Wahrheit ein Dauerzustand –, Gebäude aus einer anderen Zeit. Im Winter sitzen Kinder mit Jacken im Unterricht, im Sommer wird es unerträglich heiss. Energetisch sind die Räume völlig überholt. Das ist kein würdiger Ort zum Lernen. Und trotzdem gehen jeden Tag Kinder genau dort zur Schule. Gleichzeitig fehlt bereits heute Schulraum. Auch wenn die Zahlen kurzfristig schwanken – es werden wieder mehr Kinder kommen. Gelterkinden wächst weiter bei so viel Bautätigkeit. Darauf nicht vorbereitet zu sein, wäre verantwortungslos.
Auch wenn das Nein-Komitee von einem «Luxusbau» redet, stimmt das nicht. Das Projekt ist das Resultat jahrelanger Planung, erfüllt die kantonalen Vorgaben und bietet genau das, was benötigt wird – nicht mehr und nicht weniger.
Wird das Referendum angenommen, heisst das nichts anderes als: weiter aufschieben, weiter Geld in untaugliche Provisorien stecken – und am Ende teurer bauen. Denn günstiger wird es nie mehr.
Unsere Schule ist auch ein entscheidender Faktor für die Zukunft unseres Dorfes. Neuzuzüger-Familien achten darauf, was Gelterkinden bietet. Wer hier spart, spart am falschen Ort.
Bekannte und geschätzte Persönlichkeiten mögen das Referendum unterstützen – doch die Fakten sind unbestritten: Wir riskieren nur, dass unsere Kinder erneut in unzumutbaren Schulverhältnissen lernen müssen.
Darum bitte ich Sie: Stimmen Sie am 26. April Nein zum Referendum und sagen Sie Ja zu Gelterkinden, in dem man gerne lebt.
Nadja Schmidt, Gelterkinden