Die Landrätin Sandra Strüby schreibt in ihrer «Carte blanche» unter anderem: Die Europäische Union sei von Beginn weg zweierlei gewesen – «ein Wirtschafts-, aber eben auch ein Friedensprojekt». Die Frage ist: Wird die EU dem Anspruch, ein ...
Die Landrätin Sandra Strüby schreibt in ihrer «Carte blanche» unter anderem: Die Europäische Union sei von Beginn weg zweierlei gewesen – «ein Wirtschafts-, aber eben auch ein Friedensprojekt». Die Frage ist: Wird die EU dem Anspruch, ein Friedensprojekt zu sein, gerecht?
In den letzten vier Jahren ihrer Amtszeit ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Kiew gereist und hat mit Volodymyr Selenskyj einen Anbindungsvertrag zwischen der EU und der Ukraine abgeschlossen. Dieser Vertrag ist der Hauptgrund, weshalb Putin in die Ukraine einmarschiert ist. Putin wird nie die EU oder die Nato an seiner Grenze tolerieren.
Als Selenskyj in Washington von Präsident Trump unter Druck gesetzt wurde, einem Friedensvertrag zuzustimmen, sind die acht wichtigsten Regierungschefs der EU in die USA gereist, um Selenskyj davon abzuhalten, diesem Vertrag zuzustimmen. Die EU-Vertreter wollten dem Blutvergiessen in der Ukraine kein Ende bereiten. Deshalb die Waffenlieferungen.
Ich habe Mühe, die EU als Friedensprojekt zu sehen.
Hugo Werner, Diegten