Dokumentarfilm über den «Chienbäse» feiert im Kino Oris Premiere
vs. Brennende Besen und mächtige Feuerwagen, die sich durch die Liestaler Altstadt bewegen: Die Bilder des «Chienbäse» sind weit über die Region hinaus bekannt. ...
Dokumentarfilm über den «Chienbäse» feiert im Kino Oris Premiere
vs. Brennende Besen und mächtige Feuerwagen, die sich durch die Liestaler Altstadt bewegen: Die Bilder des «Chienbäse» sind weit über die Region hinaus bekannt. Was hinter dem Brauch und seiner Vorbereitung steckt, zeigt nun der Dokumentarfilm «s’Füür vo Lieschtel – Herzblut und Asche». Am Samstag, 12. September, feiert der Film von Stefan Krause im Kino Oris in Liestal Premiere.
Im Mittelpunkt steht weniger das Feuerspektakel selbst, es geht vielmehr um die Menschen, die es Jahr für Jahr möglich machen. Der Film begleitet sie bei den Vorbereitungen, beim Holzschlag im Wald und bei der Arbeit in den Werkstätten. Er zeigt «Chienbäseträger» und «Füürwägeler» vor dem Anzünden ebenso wie die Spuren, die das Spektakel am nächsten Morgen hinterlässt.
Dabei geht der Film der Frage nach, weshalb Menschen über Monate hinweg für eine einzige Nacht arbeiten, in der ihr Werk schliesslich in Flammen aufgeht. Es geht um Handwerk und Herzblut, aber auch um die Gemeinschaft und die Weitergabe einer Tradition von einer Generation an die nächste.
Der «Chienbäse» zieht jedes Jahr am Fasnachtssonntag nach dem Liestaler Umzug durch die Altstadt. Seit 2012 gehört der Brauch zur Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz.
«s’Füür vo Lieschtel – Herzblut und Asche» ist in Schweizerdeutsch und dauert 93 Minuten. Regisseur Stefan Krause ist gemäss Veranstaltungsankündigung in der Regel bei den Vorstellungen anwesend.
«s’Füür vo Lieschtel – Herzblut und Asche»: Premiere: Samstag, 12. September, 19 Uhr. Weitere Vorstellungen am 13. September, 19 Uhr; 19. und 26. September, jeweils 20 Uhr; 27. September, 19 Uhr; 3. Oktober, 20 Uhr; sowie 4. Oktober, 19 Uhr. Kino Oris, Liestal.