Herr Kamber, wie erklären Sie sich diese Niederlage nach der spielerischen Überlegenheit über weite Strecken?
Lukas Kamber: Schwierig zu sagen. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und ich bin mit der Leistung zufrieden. Der gegnerische Goalie Matthias Rust hat ...
Herr Kamber, wie erklären Sie sich diese Niederlage nach der spielerischen Überlegenheit über weite Strecken?
Lukas Kamber: Schwierig zu sagen. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und ich bin mit der Leistung zufrieden. Der gegnerische Goalie Matthias Rust hat eine super Partie gezeigt und unsere Chancenauswertung war zu schlecht.
Wie kommt es zu so einer schlechten Chancenauswertung?
Bei solchen Spielen braucht es einen «Dosenöffner», damit die Tore fallen. Dieser «Dosenöffner»-Moment kam einfach nicht. Wir hatten viel mehr Chancen als Bucheggberg. Wichtig ist in solchen Situationen, dass man nicht nur versucht, schöne Tore zu schiessen, sondern auch dreckige. Also den Puck zum Beispiel bei einem Abpraller einfach reinschiebt. Das haben wir versucht, doch es hat auch zu selten geklappt.
Die Strafen im ersten Drittel führten zum ersten Gegentor – war das aus Ihrer Sicht der Knackpunkt?
Nein. Das Team ging positiv in die Partie und war stets bereit. Solche Sachen wie Gegentore in Unterzahl passieren einfach im Hockey. Auch sonst habe ich im Spiel keinen Knackpunkt gesehen, der uns den Sieg gekostet hat. Es lag einfach an der schlechten Chancenauswertung.
Mit welcher Einstellung geht Ihr Team in das Spiel heute Abend?
Wir sind noch immer sehr optimistisch. Wir haben den Bucheggbergern keine Geschenke gemacht – der Sieg wollte einfach nicht sein. Ich vermute, dass ihnen die Serie an die Substanz gehen wird. Das heisst aber nicht, dass ich nun hohe Siege von unserer Seite erwarte. Bucheggberg kann Hockey spielen. Doch auch wir sind nun in den Play-offs angekommen.