Kurs erklärt, wie ein igelfreundlicher Garten gestaltet wird
vs. Es raschelt und schmatzt im Laub des Unterholzes. Mit Geduld lässt sich ein Igel auf Nahrungssuche beobachten. Früher war der Igel ein viel gesehener Gast auf Streifzügen durch die ...
Kurs erklärt, wie ein igelfreundlicher Garten gestaltet wird
vs. Es raschelt und schmatzt im Laub des Unterholzes. Mit Geduld lässt sich ein Igel auf Nahrungssuche beobachten. Früher war der Igel ein viel gesehener Gast auf Streifzügen durch die Gärten. Doch solche Begegnungen sind leider seltener geworden.
Seit 2022 steht der Igel zum ersten Mal auf der Roten Liste. Die Igelpopulation ist stark rückläufig. Der zunehmende Strassenverkehr stellt eine grosse Bedrohung für das kleine Säugetier dar und geeignete Lebensräume werden seltener. Igel benötigen vielfältige Versteckund Nestbaumöglichkeiten, die ihnen als Tagesschlafplatz, Überwinterungsort oder zur Aufzucht von Jungen dienen und sie sind auf ein hochwertiges Nahrungsangebot angewiesen.
Mit nur wenig Aufwand lässt sich der Lebensraum für den Igel im eigenen Garten verbessern. Ein bisschen Wildnis, ein Asthaufen oder eine Wildhecke als Kleinstruktur sind wichtige Elemente für einen igelfreundlichen Garten. Ein Durchschlupf bietet dem sympathischen Insektenfresser Zugang in den Garten.
Im Kurs «Igelfreundliche Gärten» von Pro Natura Baselland kann mehr zur Biologie des Igels gelernt werden. Zudem erfahren Kursteilnehmende in Theorie und Praxis, wie sich der eigene Garten für Igel attraktiver gestalten lässt. Die Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Heimatschutz Sissach (AGNHS) lädt am 4. Juni ein zum Kurs, durchgeführt wird er von einer Fachperson von Pro Natura Baselland.
Kurs «Igelfreundliche Gärten», Mittwoch, 4. Juni, 18 bis 21 Uhr, Sissach. Der genaue Ort in Sissach wird den Angemeldeten dann nach der Anmeldung bekannt gegeben. Anmeldung: www.pronatura-bl.ch/igelkurs-sissach