Bis zu 34 Grad im Oberbaselbiet
Die nächste Hitzewelle erreicht heute die Nordwestschweiz. Im Süden ist sie bereits im Gange – in Locarno wurde ein neuer Temperaturrekord gemessen. MeteoSchweiz warnt vor einer erheblichen Hitzebelastung.
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Bis zu 34 Grad im Oberbaselbiet
Die nächste Hitzewelle erreicht heute die Nordwestschweiz. Im Süden ist sie bereits im Gange – in Locarno wurde ein neuer Temperaturrekord gemessen. MeteoSchweiz warnt vor einer erheblichen Hitzebelastung.
vs./sda. Die Schweiz erwartet erneut eine Hitzewelle. Im Süden hat sie bereits begonnen, ab heute Dienstag folgen der Norden und der Westen des Landes mit Temperaturen von bis zu 35 Grad. Davor warnte das Bundesamt für Meteorologie («MeteoSchweiz») gestern in seinem Naturgefahrenbulletin.
Nördlich der Alpen wird die Hitzewelle zunächst in der Nordwestschweiz und im westlichen Flachland zu spüren sein. Die übrigen Niederungen der Alpennordseite dürften voraussichtlich ab Donnerstag betroffen sein, wie es von «MeteoSchweiz» heisst.
Die Warnungen im Bereich der Gefahrenstufe 3 gelten vorläufig bis mindestens kommenden Montag, 13. Juli. Mögliche Gewitter zwischen Freitag und Sonntag könnten die Hitze laut den Meteorologinnen und Meteorologen nur vorübergehend abschwächen.
Die Tiefsttemperaturen in der Nacht sollen je nach Region zwischen 15 und 23 Grad liegen. In städtischen Gebieten wird es nachts aufgrund der langsameren Wärmeabstrahlung wärmer bleiben. Auf der Alpensüdseite sind die hohen Temperaturen bereits seit Sonntag spürbar. Dort liegen die Höchstwerte zwischen 31 und 34 Grad, in einigen Tälern des Mittel- und Nordtessins sogar höher. In Locarno wurde der Tagesrekord für einen 5. Juli geknackt: 34 Grad wurden in der Stadt am Lago Maggiore gemessen. Der alte Rekord lag bei 33,6 Grad und wurde im Jahr 1952 gemessen.
Im Oberbaselbiet prognostiziert «MeteoSchweiz» für diese Woche Temperaturen zwischen 31 und 34 Grad. Da keine Niederschläge zu erwarten sind, dürften sich die Trockenheit und Waldbrandgefahr in der Region verschärfen.
«MeteoSchweiz» warnt mit der Gefahrenstufe 3 vor einem erheblichen Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein, insbesondere bei älteren, kranken oder schwangeren Personen. Es wird daher empfohlen, mindestens 1,5 Liter pro Tag zu trinken, am besten ungesüsste und alkoholfreie Getränke. Körperliche Anstrengungen zur heissesten Tageszeit sollen vermieden werden. Ebenso sollen keine Personen oder Tiere in geparkten Autos zurückgelassen werden.