Der Landrat hat Finanzdirektor Anton Lauber («Mitte») im BLKB-Dossier den Rücken gestärkt. Mit 44 zu 35 Stimmen bei 3 Enthaltungen lehnte das Parlament gestern einen Vorstoss von SP und GLP ab, der eine Übertragung des Dossiers auf ein anderes Regierungsmitglied ...
Der Landrat hat Finanzdirektor Anton Lauber («Mitte») im BLKB-Dossier den Rücken gestärkt. Mit 44 zu 35 Stimmen bei 3 Enthaltungen lehnte das Parlament gestern einen Vorstoss von SP und GLP ab, der eine Übertragung des Dossiers auf ein anderes Regierungsmitglied verlangte. Hintergrund ist der Abschreiber von 105 Millionen Franken auf die BLKB-Tochter «Radicant» im vergangenen Sommer. SP und GLP begründeten ihren Vorstoss mit möglichen Interessenkonflikten und dem Wunsch nach glaubwürdiger Aufklärung. «Mitte», FDP und SVP stellten sich hinter Lauber. Eine laufende Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) untersucht derzeit die Vorgänge rund um die «Radicant». sda.