Neues Mischgetränk reagiert auf verändertes Konsumverhalten
je. Zwei Firmen aus der Region spannen zusammen und bringen ein neues alkoholfreies Biermischgetränk auf den Markt: Unter dem Namen «Pepibier» lancieren die Mineralquelle Eptingen und die ...
Neues Mischgetränk reagiert auf verändertes Konsumverhalten
je. Zwei Firmen aus der Region spannen zusammen und bringen ein neues alkoholfreies Biermischgetränk auf den Markt: Unter dem Namen «Pepibier» lancieren die Mineralquelle Eptingen und die Basler Brauerei Unser Bier ein gemeinsames Produkt. Dieses kommt zunächst in der Nordwestschweiz in den Verkauf, wie aus einer Mitteilung von vorgestern hervorgeht.
Pepibier kombiniert das alkoholfreie Amberbier von «Unser Bier» mit dem Grapefruit-Getränk Pepita der Mineralquelle Eptingen. Entstanden sei ein Getränk mit leicht malzigen Noten und erfrischendem Grapefruitgeschmack. Es richte sich an Konsumentinnen und Konsumenten, die bewusst auf Alkohol verzichten wollen, aber nicht auf Geschmack, heisst es in der Mitteilung. Auch optisch treten beide Marken gemeinsam auf. Auf der Etikette sind die bekannten Erscheinungsbilder von «Pepita» und «Unser Bier» präsent. Damit soll die Partnerschaft für die Kundschaft auf den ersten Blick erkennbar sein.
Die Lancierung ist laut den Verantwortlichen auch eine Reaktion auf Veränderungen im Markt.Während der Bierkonsum insgesamt rückläufig ist, wächst das Segment der alkoholfreien Biere deutlich. «Das ‹Pepibier› liegt voll in diesem Trend», wird Felix Labhart, Geschäftsführer von Unser Bier, zitiert. Besonders für die warme Jahreszeit sieht er grosses Potenzial.
Für Eptinger stellt die Kooperation eine Erweiterung des Sortiments dar. Mit «Unser Bier» habe man den idealen Partner gefunden, um «Pepita» neu zu interpretieren, so Damaris Armbruster von der Mineralquelle Eptingen. Pepibier verbinde Apéro-Genuss, Regionalität und Innovation und biete eine alkoholfreie Alternative. Zunächst wird das neue Getränk in der Region Nordwestschweiz eingeführt. Bei entsprechendem Erfolg ist ein schweizweiter Verkauf denkbar.
Die Herstellung gilt als anspruchsvoll. Unterschiedliche CO2- Gehalte und pH-Werte der beiden Getränke Bier und «Pepita» erfordern eine präzise Abstimmung. Auch der Transport zwischen den Produktionsstandorten muss so organisiert werden, dass Qualität und Hygiene gewährleistet bleiben.