Baselland Tourismus arbeitet verantwortungsvoll
16.05.2026 BaselbietReplik zum Artikel «Tourismus wird zur Belastung» («Volksstimme» vom 12. Mai, Seite 3)
Im Beitrag «Tourismus wird zur Belastung» werden verschiedene Aussagen zur touristischen Entwicklung und zur Situation in den Naturschutzgebieten gemacht. Mehrere ...
Replik zum Artikel «Tourismus wird zur Belastung» («Volksstimme» vom 12. Mai, Seite 3)
Im Beitrag «Tourismus wird zur Belastung» werden verschiedene Aussagen zur touristischen Entwicklung und zur Situation in den Naturschutzgebieten gemacht. Mehrere dieser Aussagen entsprechen jedoch nicht den tatsächlichen Gegebenheiten beziehungsweise lassen wichtige Zusammenhänge ausser Acht.
Baselland Tourismus bewirbt die Naturschutzgebiete Reinacher Heide, Wildenstein und Talweiher bewusst nicht auf Social Media. Gleiches gilt für das Naturschutzgebiet Chilpen. Es gibt beispielsweise privat geführte Social-Media-Plattformen, auf denen verschiedene Natur- schutzgebiete präsentiert werden. Dies passiert jedoch ausserhalb der Verantwortung und des Einflusses von Baselland Tourismus.
Das Naturschutzgebiet Chilpen in Diegten wird bewusst nicht auf der Website von Baselland Tourismus präsentiert.
Baselland Tourismus bewirbt den Giessen bei Kilchberg nicht als konkretes Ausflugsziel. Es gibt bestehende Wanderwege, die beim Giessen durchführen.
Beim Thema Zwischenstopp auf der Nord-Süd-Achse werden Übernachtungsbetriebe vorgestellt, die nahe der Autobahn liegen (5 bis 10 Minuten) und mit einem Erlebnisangebot kombiniert werden können. Bei den Erlebnisangeboten wird darauf geachtet, dass eine gewisse Basisinfrastruktur vorhanden ist, um Gäste zu empfangen. Beispiele dafür sind die Römerstadt Augusta Raurica, das Erlebnisbad «Aquabasilea» oder das «Läckerli Huus» in Frenkendorf mit seiner «Genusswelt».
Das Bild mit dem Abfall beim Kilchberger Giessen wurde vor drei Jahren aufgenommen, wie die «Volksstimme»- Redaktion bestätigt. Es wird heute zusammen mit der Schlagzeile «Tourismus boomt, Natur spürt die Folgen» präsentiert.
Dies machen wir unter anderem für den Naturschutz:
Baselland Tourismus pflegt einen regelmässigen und konstruktiven Austausch mit dem Naturschutzdienst Baselland. Es werden vereinzelt Anlässe im Eventkalender präsentiert, die der Naturschutzdienst meldet.
Zusammen mit Gemeinden und weiteren Leistungsträgern erarbeitet Baselland Tourismus Erlebniskarten für die einzelnen Bezirke. Es werden gemeinsam Routen und Sehenswürdigkeiten definiert, die gezeigt werden. Bisher wurden Langenbruck und Region, Liestal und Region sowie Laufen und Region umgesetzt. Die Erlebniskarte Arlesheim und Region befindet sich in der Erarbeitung. Sissach und Region folgt 2027.
Es werden keine Bilder von den Naturschutzgebieten auf den Social-Media-Kanälen von Baselland Tourismus präsentiert. Die einzige Ausnahme bildet das Gebiet Wildenstein bei Veranstaltungen und Führungen.
Die Burgenwanderungen wurden alle mit An- und Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr konzipiert.
In der aktuellen Online-Kampagne werden Ausflugsziele präsentiert, die gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar sind.
Das Angebot des Gästepasses, welcher Übernachtungsgästen die kostenlose Nutzung des öffentlichen Verkehrs ermöglicht, wird immer kommuniziert. (Diese Aufzählung ist nicht abschliessend.)
Michael Kumli
Michael Kumli ist Geschäftsführer von Baselland Tourismus.
