Kantone einigen sich auf Uni-Finanzierung
Die Regierungen der beiden Basel haben die Globalbeiträge an die Universität Basel für das Jahr 2027 festgelegt. Basel-Stadt soll rund 190,8 Millionen Franken bezahlen, der Kanton Baselland rund 183,3 Millionen Franken, wie aus ...
Kantone einigen sich auf Uni-Finanzierung
Die Regierungen der beiden Basel haben die Globalbeiträge an die Universität Basel für das Jahr 2027 festgelegt. Basel-Stadt soll rund 190,8 Millionen Franken bezahlen, der Kanton Baselland rund 183,3 Millionen Franken, wie aus Mitteilungen der Regierungen hervorgeht.
Die Beträge weichen leicht von den früheren Prognosen ab. In Basel-Stadt liegt der Beitrag rund 0,4 Millionen Franken oder 0,2 Prozent über der Planung. Der Anteil am Restdefizit beläuft sich auf rund 98,7 Millionen Franken, wie Simon Aeberhard, stellvertretender Leiter Hochschulen beim Basler Erziehungsdepartement, auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.
Im Kanton Baselland fällt der Globalbeitrag rund 0,4 Millionen Franken oder 0,2 Prozent tiefer aus als prognostiziert. Der Anteil am Restdefizit beläuft sich auf rund 91,3 Millionen Franken, wie Regierungssprecher Nic Kaufmann auf Anfrage sagte.
Nahe an Prognosen
Die nun festgelegten Werte liegen damit nahe bei den Annahmen aus der Landratsvorlage zum Leistungsauftrag 2026 bis 2029. Für das Jahr 2027 war dort ein Betrag von gut 183 Millionen Franken vorgesehen. Die effektive Belastung fällt nun leicht tiefer aus.
Die Globalbeiträge setzen sich aus den Nettovollkosten pro Studierenden und einem Anteil am Restdefizit zusammen. Dieses wird nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der beiden Trägerkantone aufgeteilt. Zusätzlich bezahlt Basel-Stadt einen Zuschlag von 10 Prozent, um den Standortvorteil der Universität abzugelten.