Reingewinn stieg um
24 Prozent auf 148 Millionen Franken
vs. Der Pharmazulieferer Bachem hat im vergangenen Jahr deutlich mehr umgesetzt und verdient. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Umsatz auf 695,1 Millionen Franken. Das sind 14,8 Prozent mehr als im Jahr ...
Reingewinn stieg um
24 Prozent auf 148 Millionen Franken
vs. Der Pharmazulieferer Bachem hat im vergangenen Jahr deutlich mehr umgesetzt und verdient. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Umsatz auf 695,1 Millionen Franken. Das sind 14,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Rechnet man die Veränderungen der Wechselkurse heraus (starker Franken), lag das Wachstum sogar bei gut 19 Prozent.
Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen (EBITDA) nahm auf 214,7 Millionen Franken zu. Das entspricht einer Marge von 30,9 Prozent. Im Ergebnis enthalten seien einmalige Einnahmen von 16,1 Millionen Franken. Sie stünden unter anderem im Zusammenhang mit der Entwicklung des geplanten Standorts im Sisslerfeld sowie dem Verkauf eines nicht mehr genutzten Gebäudes in den USA, so die Mitteilung. Ohne diese Effekte liege die Marge bei 28,6 Prozent.
Auch der Reingewinn stieg. Er erreichte 148,8 Millionen Franken und lag damit rund 24 Prozent über dem Vorjahr. Der Verwaltungsrat beantragt deshalb eine höhere Dividende: Sie soll um 5 Rappen auf 0,90 Franken pro Aktie steigen. Zum Wachstum trugen insbesondere Geschäfte mit Peptiden bei. Der Umsatz mit klinischen Wirkstoffen nahm deutlich zu, ebenso der Bereich Forschungschemikalien und Spezialitäten.
Parallel dazu investierte die Bachem weiter in den Ausbau ihrer Produktionsanlagen. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr 332,6 Millionen Franken in neue Kapazitäten und Modernisierungen. Ein wichtiger Schritt war die erfolgreiche Inspektion des neuen Gebäudes K in Bubendorf. Dort soll die kommerzielle Produktion nun schrittweise anlaufen.