Aufatmen im Homburgertal
30.04.2024 LäufelfingenZwei Kandidaten für den Gemeinderat
ch. Es sieht danach aus, als könne der Läufelfinger Gemeinderat vollzählig in die neue Legislatur starten. Für die beiden vakanten Sitze gibt es zwei Kandidaturen. Und Michael Dinter will Gemeindepräsident ...
Zwei Kandidaten für den Gemeinderat
ch. Es sieht danach aus, als könne der Läufelfinger Gemeinderat vollzählig in die neue Legislatur starten. Für die beiden vakanten Sitze gibt es zwei Kandidaturen. Und Michael Dinter will Gemeindepräsident bleiben.
Der Läufelfinger Gemeinderat hat auf den Nachwahltermin vom 14. April verzichtet und den zweiten Wahlgang für die Gemeindewahlen stattdessen erst auf den 9. Juni festgelegt, um mehr Zeit für die Kandidatensuche zu gewinnen. Die Rechnung ist aufgegangen: Für die beiden noch freien Sitze im fünfköpfigen Gemeinderat stellen sich nun zwei Kandidaten zur Verfügung, wie dem Läufelfinger Mitteilungsblatt zu entnehmen ist: Rolf Nardo und Toni Grüter.
Der 67-jährige Rolf Nardo möchte ein Comeback im Läufelfinger Gemeinderat geben, in dem er bereits von 1993 bis 2001 mitgewirkt hat. Er spüre eine innere Verpflichtung, sich zu engagieren, sagt der pensionierte Betriebsingenieur, und die Aufgabe interessiere ihn. Nardo ist passionierter Jäger und präsidierte über längere Zeit die Jagdgesellschaft Läufelfingen. Aktuell engagiert er sich im Dorf als Leiter der Kommission «Parkieren in Läufelfingen». Im Gemeindeblatt verspricht er, dass die Bevölkerung sicher sein könne, dass er sich voll und ganz für sie einsetzen werde.
Beim zweiten Kandidaten handelt es sich um den 59-jährigen Toni Grüter-Marquis. Der Theologe und Altphilologe unterrichtet an den Gymnasien Laufen und Immensee (SZ) die Fächer Ethik, Religionen und Gemeinschaft sowie Latein. Für die Wahl in den Gemeinderat empfiehlt sich Grüter mit dem Anliegen, dass die vor Ort benötigte Energie vor Ort produziert werden solle: Mit Solaranlagen auf Hausdächern in Läufelfingen anstatt in unberührten Gegenden. Wie Nardo gehört auch Grüter der Kommission an, die sich mit dem Parkieren im Dorf befasst.
Bereits am 3. März in den Gemeinderat gewählt wurden Beat Kaltenrieder, Thomas Tribelhorn und Michael Dinter. Fürs Gemeindepräsidium, das ebenfalls am 9. Juni besetzt wird, kandidiert als Einziger Amtsinhaber Dinter.
Ausgehend von einer Wahl der beiden Kandidierenden in Läufelfingen, verbleiben im Erscheinungsgebiet der «Volksstimme» drei Gemeinden, die noch auf Kandidatensuche sind. In Rothenfluh fand am vergangenen Dienstag eine Informationsveranstaltung über das Mitwirken in Gemeindebehörden statt. Daraus hätten sich Gespräche ergeben, doch liege aktuell keine offizielle Kandidatur vor, sagt Gemeindepräsident Patrick Vögtlin auf Anfrage. Auch Wittinsburg kann noch keine Entwarnung geben, wie von Gemeinderat Markus Hügli zu erfahren ist: Dort ist eine Informationsveranstaltung auf den 15. Mai angesetzt. Nichts Neues auch in Hemmiken: Gemeindepräsident Alfred Sutter ist von einer Kandidatur nichts bekannt.