Die Bewohner müssen ernst genommen werden
Zum Artikel «Gute Rechnung und Angst im Dorf» in der «Volksstimme» vom 4. Juni, Seite 4
Das Traktandum «Verschiedenes» anlässlich der Ziefner Gemeindeversammlung vom 2. Juni ...
Die Bewohner müssen ernst genommen werden
Zum Artikel «Gute Rechnung und Angst im Dorf» in der «Volksstimme» vom 4. Juni, Seite 4
Das Traktandum «Verschiedenes» anlässlich der Ziefner Gemeindeversammlung vom 2. Juni hatte es in sich. Bewohnerinnen und Bewohner der Kirchgasse machten auf die Zustände um die Asylunterkunft aufmerksam. Laut ihren Aussagen gibt es offenbar Asylsuchende, die sich um alle Regeln foutieren, mit Drogen handeln, Kinder und Frauen belästigen, in der Öffentlichkeit onanieren usw. Klar wurde auch gesagt, dass nicht alle Asylsuchenden sich so deplatziert verhalten, sondern wie alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner ebenfalls unter diesen Bedingungen leiden.
Es kann nicht sein, dass hier langjährige Steuerzahlerinnen und -zahler «terrorisiert» werden und ihre Anliegen nicht ernst genommen werden bzw. zwischen den verschiedenen Playern (Gemeinde, Kanton, Betreuungsfirma) hin und her geschoben werden, ohne dass eine Lösung gefunden wird, die den Beteiligten weiterhilft. Aus meiner Sicht müssen klar der Grundsatz und die daraus folgenden Konsequenzen umgesetzt werden: «Wer sich nicht an unsere Regeln hält, hat bei uns nichts zu suchen.» Zudem rufe ich die beteiligten Stellen Gemeinde, Kanton und Betreuungsfirma auf, ihre Aufgaben zu machen, damit das Leben in der Kirchgasse wieder lebenswerter wird.
Beat Thommen, Ziefen