Monika Weinmann will zurück in den Gemeinderat
je. Monika Weinmann ist im vergangenen Herbst 80 Jahre alt geworden und immer noch gewillt, sich politisch zu engagieren. Wie die Gemeinde Oberdorf gestern mitteilte, kandidiert sie für die Gemeinderatsersatzwahl am ...
Monika Weinmann will zurück in den Gemeinderat
je. Monika Weinmann ist im vergangenen Herbst 80 Jahre alt geworden und immer noch gewillt, sich politisch zu engagieren. Wie die Gemeinde Oberdorf gestern mitteilte, kandidiert sie für die Gemeinderatsersatzwahl am 8. März. Weinmanns Kandidatur ist nicht nur wegen des Alters aussergewöhnlich. Sie tritt an, nachdem sie bei den Gesamterneuerungswahlen im Frühjahr 2024 abgewählt wurde – als Bisherige und nach nur einem Jahr im Amt. Damals wurde im Dorf händeringend nach einer Kandidatur gesucht, um ihre Wahl zu verhindern. Ein mit Fehlern gespickter, schwer verständlicher Beitrag von Weidmann im Oberdörfer Gemeindeblatt sorgte für Stirnrunzeln im Dorf.
Einige Menschen hätten ihr die Kompetenz für das Gemeinderatsamt abgesprochen, erinnert sich Weinmann heute: «Es war Mobbing.» Sie ist überzeugt, dass sie mit ihrer Lebenserfahrung «zum Wohl und Gemeinsinn» des finanziell angeschlagenen Dorfes beitragen könne, sagt sie gegenüber der «Volksstimme» auf Anfrage. «Viele Menschen haben mich ermuntert, erneut zu kandidieren.» Weinmann ist Mitglied der SVP und wohnt seit 2018 in Oberdorf. Die Wahl wird nötig, weil Andreas Dettwiler im Sommer aus dem Gemeinderat ausscheiden wird. Er war es übrigens, der Weinmann aus dem Amt drängte – nun wagt diese ein Comeback. Sollte sie gewählt werden, will sie die laufende Legislatur beenden. 2028 würde sie «mit höchster Wahrscheinlichkeit» nicht mehr antreten.