Sichern wir die AHV für Junge und Alte
Anfang März 2024 hat das Schweizer Volk der 13. AHV-Monatsrente deutlich zugestimmt. Gleichentags haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit 75 Prozent die Initiative der Jungfreisinnigen für eine ...
Sichern wir die AHV für Junge und Alte
Anfang März 2024 hat das Schweizer Volk der 13. AHV-Monatsrente deutlich zugestimmt. Gleichentags haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit 75 Prozent die Initiative der Jungfreisinnigen für eine Erhöhung des Rentenalters abgeschmettert. Die Ausgaben für die Renten steigen nun ab dem Dezember dieses Jahres um 8,33 Prozent. Da die AHV unser wichtigstes Sozialwerk ist, braucht sie eine zusätzliche Finanzierung.
Über eine bescheidene Erhöhung der Mehrwertsteuer von 8,1 auf 8,4 Prozent kann das Schrumpfen des AHV-Fonds in den nächsten Jahren verlangsamt werden. Von der Erhöhung sind Lebensmittel, Medikamente und andere Alltagsgüter ausgenommen. Alle zahlen Mehrwertsteuer – auch Pensionierte, Unternehmen und Touristen. Die Berufstätigen hingegen müssen keine höheren Lohnabzüge entrichten. Darum können Jung und Alt solidarisch der Sicherung der AHV-Finanzen zustimmen.
Werner Strüby, pensionierter Gymnasiallehrer HMS/WMS KV Baselland, Reinach