«Rössli» Wintersingen
27.08.2026 BRIEFEAuf Augenhöhe reden
Zum Leserbrief «Tanzsaal gerettet, ‹Rössli› verloren» in der «Volksstimme» vom 18. August, Seite 8
Eigentlich trifft dieser Leserbrief «den Nagel auf den Kopf». Leider ist das «Rössli» in Wintersingen kein Einzelfall und wird es auch in Zukunft nicht blei- ben. Persönlich bin ich seit mehr als 60 Jahren mit der Bauwirtschaft verbunden – planerisch und praktisch. Was ich in den vergangenen Jahren erlebt und miterlebt habe, spottet jeder Logik.
Diese zentralen Fragen stelle ich mir immer wieder: Warum ist eine Situation gegeben und wie könnte man eine Situation, ist diese unwillkommen, ändern oder beeinflussen? Ein wichtiger Ansatz zur Problemlösung sehe ich im «Reden». Nicht kommunizieren, sondern reden auf Augenhöhe. Weitere Möglichkeiten lasse ich beiseite, um nicht arrogant oder beleidigend zu erscheinen.
Um beim «Rössli» zu bleiben, stellen sich mir letztendlich die Fragen: Für wen ist der Tanzsaal von Bedeutung? Wer verliert durch diesen Tanzsaal an Bedeutung? Ich glaube, dass schlussendlich vor allem Wintersingen den Entscheid zu tragen hat. Also entscheidet Wintersingen. Als aussenstehender Beobachter ist die Angelegenheit «Tschudy-Villa» ein weiteres Debakel, das schon längst einer Lösung bedarf.
Peter Hertenstein, Hölstein
