Das führt zum Kollaps
Unbegrenzte Zuwanderung in einen begrenzten Raum wird irgendwann kollabieren. Für viele ist das Maximum der Bevölkerung in der Schweiz erreicht oder sogar schon überschritten. Sie haben erkannt, dass weitere Zuwanderung die ...
Das führt zum Kollaps
Unbegrenzte Zuwanderung in einen begrenzten Raum wird irgendwann kollabieren. Für viele ist das Maximum der Bevölkerung in der Schweiz erreicht oder sogar schon überschritten. Sie haben erkannt, dass weitere Zuwanderung die Probleme beim Mangel von Fachkräften nicht löst ohne gleichzeitig neuen Mangel zu generieren.
Ebenfalls wissen sie, dass der Systemfehler der AHV nicht durch endloses Wachstum behoben werden kann. Dieses Problem kann nur mit einer zusätzlichen Finanzierung, welche die demografischen Schwankungen und die laufende Teuerung ausgleicht, gelöst werden. Dass das mit Kosten verbunden ist, wissen sie, doch für eine lebenswerte Schweiz sind sie bereit, diese zu übernehmen.
Nicht wenige Menschen sind allerdings der Meinung, dass die Schweiz nur durch Zuwanderung ihren Wohlstand behalten kann. Alles funktioniert nur durch Wachstum, das weiteres Wachstum generiert. Ein Ende dessen oder eine fixe Grösse der Bevölkerung sehen sie nicht. Technisch ist für solche Menschen alles machbar, Nachhaltigkeit und eine intakte Landschaft haben sich hinten anzustellen. Etwas zusätzlich zu bezahlen sind sie nicht bereit, alles soll durch noch mehr Wachstum finanziert werden.
Und dann gibt es noch jene, denen nachhaltiger Ressourcenverbrauch und bezahlbarer Wohnraum eigentlich am Herzen liegt, doch ihre ideologische Befangenheit lässt sie nicht frei entscheiden. Ein Zielkonflikt für sie oder gar noch schlimmer, ein Gewissenskonflikt. Das bekannte Bonmot von Karl Valentin umschreibt ihre Situation perfekt: «Mögen hät ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut.»
Wer bei der «Nachhaltigkeitsinitiative» mit Vernunft abstimmt, wird richtig abstimmen.
Martin Beugger, Wenslingen