Die Partei der Milliardäre und Oligarchen
Grund des Wachstums in der Schweiz sind Unternehmenssteuern, die an vorderster Front durch Milliardärspolitiker auf ein international rekordtiefes Niveau gesenkt wurden. Was zur Folge hat, dass Zehntausende ...
Die Partei der Milliardäre und Oligarchen
Grund des Wachstums in der Schweiz sind Unternehmenssteuern, die an vorderster Front durch Milliardärspolitiker auf ein international rekordtiefes Niveau gesenkt wurden. Was zur Folge hat, dass Zehntausende Firmen 800 Milliarden ausländische Direktinvestitionen und damit verbunden auch Arbeitskräfte angelockt haben. Wer ist wohl glaubwürdiger: ein Innerschweizer Hobbybauer mit Hellebarde, der 76 000 Franken Direktzahlung bezieht, aber Fake und Hetze verbreitet, oder Unternehmer Spuhler, der 18 000 Mitarbeiter beschäftigt, zwei Drittel seiner Züge in den Euroraum liefert und zu dieser verlogenen Initiative Nein sagt?
Die wahren Gründe sind: Lieber Geschäfte mit russischen Oligarchen im Rohstoffhandel, mit Öl, Gas und Uran machen, Spaltungspolitik und nationale Abschottung, freie Hand für Grossinvestoren, um nicht die strengeren EU-Regeln wie Arbeitnehmerschutz, Mieterschutz, Konzernverantwortung, Klimaziele einhalten zu müssen. Bestes Beispiel ist Grossbritannien nach dem «Brexit» und der Aufhebung der Personenfreizügigkeit: Die dort arbeitenden Europäer wurden ersetzt durch ein Mehrfaches an Billiglohnarbeiter aus Afrika und Asien. Das wäre in der Schweiz genau so möglich, weil nur die ständige Wohnbevölkerung begrenzt wäre. Darum unbedingt Nein zu dieser verlogenen Initiative.
Erich Häusermann, Eptingen