«10-Millionen-Schweiz»
12.05.2026 BRIEFEDaten und Hintergründe
Wenn ich die verschiedenen Leserbriefe zum Thema «10-Millionen-Schweiz» lese, so staune ich, wie bekannte Daten und Fakten einfach verdreht oder zur Seite gewischt werden. Ich möchte mich auf einige wenige Aussagen ...
Daten und Hintergründe
Wenn ich die verschiedenen Leserbriefe zum Thema «10-Millionen-Schweiz» lese, so staune ich, wie bekannte Daten und Fakten einfach verdreht oder zur Seite gewischt werden. Ich möchte mich auf einige wenige Aussagen beschränken, die richtigzustellen wären.
1. Die Bevölkerung in der Schweiz hat in den vergangenen 12 Jahren um 1 Million zugenommen und ein grosser Teil sind Menschen aus fremden Kulturen, die oftmals nicht gewillt sind, sich anzupassen. Deshalb haben wir ein Problem mit importierter Kriminalität. Mehr als die Hälfte der schweren Gewalttaten wurde von Ausländern begangen. 2. Beim immer wieder zitierten Fachkräftemangel müssten wir uns überlegen, ob die Schweiz an den Bedürfnissen des Markts vorbei ausgebildet hat. Pflegepersonal und Handwerker werden dringend gebraucht, während immer mehr Uni-Abgänger arbeitslos sind. Zum Thema Ärztemangel: Mehr als 3000 junge Maturanden wurden wegen des Numerus clausus nicht zum Medizinstudium zugelassen. Wenn die Zuwanderer die Bedürfnisse des Markts abdecken würden, so hätte die Wirtschaft kein Problem mit Fachkräften.
3. In den Schulen sinkt nachgewiesenermassen das Bildungsniveau. Nicht zuletzt wegen der sprachlichen Überforderung. Und der hohe Anteil an Migration führt zu immer mehr Betreuungsaufwand und damit zu explodierenden Zahlen bei den Kosten.
Dies sind nur einige der Probleme, die die Schweiz mit der unkontrollierten Zuwanderung belasten. Ich möchte weder als Vater noch als Grossvater meinen acht Enkeln eine Schweiz überlassen, in der sie sich fremd fühlen. Unsere Kultur wird schon heute immer mehr infrage gestellt, ja verdrängt. Kann es denn sein, dass Familien mit Sozialhilfe heute oft besser situiert sind als wirtschaftlich unabhängige Familien mit tiefem Einkommen? Deshalb ein überzeugtes Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative! Bewahren wir, was wir lieben.
Hans Peter Altermatt, Itingen
