Entscheide gehören vors Volk
Der Ersatz einer Heizung ist für viele Hauseigentümer im Baselbiet eine der grössten Investitionen. Es geht schnell um mehrere Zehntausend Franken. Umso unverständlicher ist es, dass genau in diesem sensiblen ...
Entscheide gehören vors Volk
Der Ersatz einer Heizung ist für viele Hauseigentümer im Baselbiet eine der grössten Investitionen. Es geht schnell um mehrere Zehntausend Franken. Umso unverständlicher ist es, dass genau in diesem sensiblen Bereich starre Vorgaben eingeführt wurden und das auch noch per Dekret, ohne dass die Bevölkerung darüber abstimmen konnte.
Gerade beim Heizungsersatz zeigt sich das Problem deutlich: Weitgehend unabhängig von der individuellen Situation vor Ort, sollen plötzlich bestimmte Systeme vorgeschrieben werden. Das hat nichts mit einer vernünftigen Energiepolitik zu tun. Wer solche weitreichenden Eingriffe beschliesst, muss die Bevölkerung einbeziehen. Denn am Ende sind es die Eigentümer und Mieter, welche die Kosten tragen. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie realistisch ist und von der Bevölkerung mitgetragen wird.
Der CEO des grössten Energiekonzerns in Deutschland, Herr Birnbaum, hatte am 12. August 2025 öffentlich bekannt gegeben, dass es die Wende von der Energiewende braucht, da diese zu teuer, ineffizient und kopflos sei! Darum braucht es bei uns wieder klare Spielregeln: Wichtige Entscheide wie beim Heizungsersatz gehören ins Gesetz und vors Volk, nicht in ein Dekret. Am 14. Juni haben wir die Chance, genau das zu korrigieren.
Darum: Ja zur Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung».
Matthias Ritter, Landrat SVP, Diegten